SV Anhalt Bernburg zu Gast

Baunataler Handballer unter Druck: Trainer Weinrich aber nicht nervös

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Wieder gefordert: Baunatals aktueller Trainer Dennis Weinrich (Mitte) am vergangenen Wochenende im Gespräch mit der Mannschaft: Links von ihm hört Magnus Rulff zu, rechts vorn steht Paul Gbur.

Baunatal. Von schlaflosen Nächten ist nicht die Rede, aber Dennis Weinrich ist angespannt. Der Interimstrainer des GSV Eintracht Baunatal erwartet zusammen mit seinen Drittliga-Handballern an diesem Samstag (18 Uhr) den SV Anhalt Bernburg in der heimischen Rundsporthalle.

„Ich bin nicht übermäßig nervös, aber wir spüren den Druck“, sagt der 28-Jährige. Nach fünf Spielen ohne Sieg und der Niederlage gegen Kellerkind Coburg II am vergangenen Wochenende muss dringend ein Erfolgserlebnis her, um nicht auf der Saison-Zielgeraden noch in den Abstiegsstrudel gerissen zu werden.

Wie das funktionieren soll? Wohl am besten über den Kopf, wenn man Dennis Weinrich fragt: „An unserer Konzentration mussten wir schon arbeiten. Am Montag haben wir frei gemacht, um auf andere Gedanken zu kommen“, sagt Weinrich, der jetzt optimistisch bleiben will. Vor allem, weil die Baunataler bereits das Hinspiel gegen Bernburg gewonnen haben.

Zwei Zähler lagen die Baunataler damals vor dem SV Anhalt Bernburg, der Puffer zur Abstiegszone war komfortabel. Seitdem hat sich die Situation aber wieder gedreht. Sechs Punkte hat der SV Anhalt Bernburg in den letzten fünf Spielen einfahren können und mittlerweile fünf Zähler auf den ersten Abstiegsplatz Vorsprung. Während die Bernburger im Moment auf dem achten Platz rangieren, steht der GSV auf Platz zehn. „Wir brauchen jetzt einen Sieg, um wieder auf einen sicheren Kurs zu kommen“, sagt Weinrich.

Diesen Druck verspüren die Gäste aus Sachsen-Anhalt nicht. Auch deshalb konnte Anhalt-Trainer Martin Ostermann nach dem vergangenen Spieltag und dem Heimsieg gegen Gelnhausen auf der Ingternetseite der Bernburger davon sprechen, dass der letzte Druck des Gewinnenmüssens erst einmal weg sei.

Aber nicht nur deshalb gibt sich Baunatals Rückraum-Routinier Phil Räbiger optimistisch: „Bernburg spielt eine solide 6:0-Abwehr, aber die liegen uns. Wir haben Respekt aber keine Angst“, sagt der 27-Jährige.

Die brauchen die Baunataler auch nicht zu haben, denn der GSV-Kader ist bis auf Marvin Gabriel (Handverletzung) weitestgehend komplett. „Paul Gbur konnte in dieser Woche nicht trainieren, aber wir rechnen mit ihm am Samstag“, sagt Trainer Weinrich.

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