Drittliga-Handballer unterliegen Elbflorenz 17:26 nach Ausfall von Gbur und Räbiger

Dresdner Handballer zu stark für Baunatal

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Schwer zu bremsen: Der Dresdner Rico Göde (links) versucht in dieser Szene, Baunatals Phil Räbiger aufzuhalten.

Baunatal. Klare Niederlage für den GSV Eintracht Baunatal in der 3. Handball-Liga Ost: Gegen die favorisierten Gäste vom HC Elbflorenz können die Großenritter die Partie lange ausgeglichen gestalten, unterliegen am Ende aber deutlich mit 17:26 (10:12).

GSV-Trainer Mirko Jaissle war trotz der deutlichen Niederlage zufrieden mit der Einstellung seines Teams. „Ich kann meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen, wir haben bis zum Ende gekämpft und nur 26 Gegentore von einem Aufstiegsaspiranten bekommen.“ Insgesamt fehlte ihm heute bei seiner Mannschaft aber etwas der Druck im Angriffsspiel. Dabei fand der GSV gut in die Partie, spielte gleich zu Beginn zwei wunderschöne Angriffe aus, die jeweils mit sehenswerten Kreisanspielen und einem Torerfolg endeten. Insgesamt hatten die Hausherren im Angriff keinen guten Tag erwischt und ließen zu viele Chancen liegen. Nach der frühen 2:0-Führung (4.) übernahm der Favorit aus Dresden immer mehr das Kommando und zog auf 8:4 (17.) davon. Die Hausherren kämpften sich aber noch einmal zurück und blieben mit dem Halbzeitstand von 10:12 weiter in Schlagdistanz.

Die zweite Hälfte startete dann denkbar ungünstig für die Großenritter, binnen kürzester Zeit setzten sich die Gäste mit dem 10:14 (33.) wieder auf vier Tore ab. Doch wie in der ersten Halbzeit hatte der GSV auch hier wieder eine Antwort parat und kam mit dem zwischenzeitlichen 14:15 (40.) noch einmal heran. Kurz darauf mussten die Hausherren den verletzungsbedingten Ausfall ihres bis dahin besten Feldspielers Paul Gbur hinnehmen. Auch für Phil Räbiger, die Vorwoche mit einer Erkältung kämpfend, ging es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr weiter. Diese beiden Ausfälle waren für die Eintracht nicht zu kompensieren.

„Als Phil und Paul rausmussten, war es das. Wir hatten keinen Zugriff mehr in der Abwehr und vorn keinen Zug mehr zum Tor.“ meinte Jaissle. Dresden zog nun Tor um Tor zum am Ende ungefährdeten 26:17-Sieg davon. Mit einer besseren Chancenauswertung wäre für den GSV aber durchaus mehr drin gewesen.

Von Christian Triebner

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