Auswärtsspiel beginnt Samstag um 19.30 Uhr

Dritte Liga: Der Northeimer HC reist nach Longerich

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Das Saisonziel im Visier: Northeims Malte Wodarz überspringt in dieser Szene Longerichs Christopher Wolf. Mit einem Sieg beim Vorletzten in Langenfeld will der NHC seinen einstelligen Tabellenplatz untermauern. 

Die nächste lange Tour für den Northeimer HC : Am Samstagabend (19.30 Uhr) ist er beim Tabellenvorletzten SG Langenfeld tief im Rheinisch-Westfälischen Land zwischen Köln und Düsseldorf gefordert.

Der Großverein aus dem Kreis Mettmann steht in der 3. Liga zwar mit dem Rücken zur Wand, doch aufgegeben hat er sich noch lange nicht.

Northeims Trainer Carsten Barnkothe warnt daher eindringlich vor den Wild Boys. „Bei sieben ausstehenden Spielen kann im Tabellenkeller viel passieren. Sechs, sieben Punkte für Langenfeld und sie sind wieder mitten im Spiel – das motiviert sie ungemein.“

Vermutlich hat Barnkothe noch das Hinspiel vor Augen, bei dem die SGL sein Team in der ersten Halbzeit überrollte. Doch mit einer starken zweiten Halbzeit, in der Paul-Marten Seekamp und Lennart Gobrecht überragten, drehte Schwarz-Gelb das verloren geglaubte Spiel gegen tapfer kämpfende Gäste.

Nach guter Leistung bei der zurückliegenden Heimpleite gegen Longerich hat Barnkothe sein Team jetzt auf den kommenden Gegner eingestellt. Gerade Finnian Lutze, Malte Wodarz und Efthymios Iliopoulos sind mittlerweile längst bestens in der Mannschaft integriert, sodass der NHC-Coach im Rückraum variabel auf die gegnerische Taktik reagieren kann. Zwar steht hinter Frederic Stammer aufgrund eines Infekts noch ein Fragezeichen, doch mit Mark-Oliver Wode steht ein erfahrener Ersatz neben der aktuellen Nummer eins Lennart Gobrecht bereit.

Die Wild Boys aus Langenfeld hielten zuletzt gegen den designierten Aufsteiger Krefeld bis zur Pause (15:16) gut mit, brachen nach dem Seitenwechsel aber doch noch ein und verloren mit 22:35. Mit einem eigenen Sieg würde sich der NHC seinem Saisonziel weiter nähern. „Wir wollen einstellig abschließen. Zwischen Platz vier und elf liegen nur sieben Punkte – da dreht sich die Tabelle schnell“, betont Barnkothe.

Möglich ist am Samstag das Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Tobias Kolletzko, der 2016 das Northeimer Trikot trug, ist zurück in seiner Langenfelder Heimat, spielt bei der SGL allerdings zumeist für das Oberligateam.

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