Auch drei Torhüter nutzen nichts

Eintracht Baunatal verliert deutlich beim Schlusslicht

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Torwart-Trio ohne Chancen: Die Baunataler Torhüter Marian Mügge, Daniel Horn (Mitte) und Patrick Ziebert (rechts) konnten die Niederlage nicht verhindern. 

Das Handball-Jahr hätte kaum schlechter enden können: Die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal kassierten am Samstagabend eine empfindliche 21:30 (11:15)-Niederlage beim Schlusslicht HSC Bad Neustadt und gehen damit als Tabellenzehnter und mit einer negativen Punktebilanz in die kurze Winterpause.

„Natürlich wollten wir in Bad Neustadt mehr als nur mithalten“, sagte Eintracht-Trainer Dennis Weinrich am Tag nach dem Spiel, bei dem die mit dem kompletten Kader Kader angereisten Baunataler auf keiner Position zu überzeugen wussten. Nachdem der zuletzt immer wieder stark aufspielende Patrick Ziebert im GSV-Tor erst durch Marian Mügge ersetzt wurde, brachte auch das nicht den gewünschten Erfolg. Weil auch der glücklos agierte, bekam in der 40. Minute beim Stand von 13:23 der bisher noch zu keinem längeren Einsatz gekommene Daniel Horn seine Chance.

„Da war das Spiel natürlich schon gelaufen“, musste Weinrich später zugeben. Dabei lag es am Samstag nicht allein an den Torhütern. „Wir haben überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel bekommen. Unsere Abwehr hat den Bad Neustädter Postionsangriff überhaupt nicht in den Griff bekommen. Dadurch konnten wir kein schnelles Spiel aufziehen. Erste und zweite Welle haben praktisch nicht stattgefunden. Wenn wir dann mal vorm gegnerischen Tor waren, haben wir uns auch noch zahlreiche Fehlwürfe geleistet“, sagte der enttäuschte Weinrich. So war Felix Geßner mit sechs Toren – davon drei durch Siebenmeter – der beste Torschütze, während Kapitän Marvin Gabriel sogar völlig ohne Torerfolg blieb und keine Impulse setzen konnte. Zu allem Überdruss mussten die Nordhessen in der zweiten Halbzeit auch noch auf Phil Räbiger verzichten, der mit einer Nackenzerrung ausfiel.

Dabei gestalteten die Baunataler die Partie bis zum 10:10 in der 23. Minute zumindest noch ausgeglichen. Danach allerdings begann das Desaster. „Natürlich wollten wir nach der Halbzeit das Ruder rumreißen und haben erst die Deckung etwas variiert und dann Vilim Leskovec in Manndeckung genommen, konnten aber ihn und Drude nicht unter Kontrolle bringen“, ärgerte sich der Trainer. Weil nicht nur das Tempospiel, sondern auch der geordnete Spielaufbau nicht funktionierten, kamen auch Luca Rietze und Leo Helbing am Kreis nur auf einen Treffer. Für Weinrich blieb daher vor allem Frust: „Jetzt müssen wir mit einem schlechten Gefühl aus dem Jahr gehen. Mirko Jaissle und ich müssen zusammen mit den Spielern eine Lösung für unsere Leistungsschwankungen finden.“

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