Gute Leistung in Südhessen wird nicht mit Punkten belohnt

Eine Pleite, die Mut macht! Der Northeimer HC verliert bei Rodgau Nieder-Roden

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Efthymios Iliopoulos , hier gegen Dutenhofen, konnte dem NHC am Samstag nicht helfen. Er war mit der griechischen Nationalmannschaft unterwegs. 

Rodgau – Eine Niederlage, die Mut macht! Beim 27:31 (16:17) von Handball-Drittligist Northeimer HC am Samstag bei der HSG Rodgau Nieder-Roden war ein Auswärtssieg in Reichweite. Doch zum Ende des Spiels musste der Gast dem kleinen Kader Tribut zollen. Hinzu kamen einige strittige Entscheidungen der Unparteiischen in der spannenden Schlussphase.

Vorab stand die Reise nach Hessen unter keinem guten Stern. Mit Jannis Wilken und Marc Bode (Beruf, Studium) sowie Efthymios Iliopoulos (Nationalmannschaft) fehlten gleich drei Spieler. Doch der schmale Kader legte furios los: Tim Gerstmann und Sören Lange zeigten, dass Schwarz-Gelb keine Punkte zu verschenken hatte. In der neunten Minute legte Philipp Hempel zur 7:3-Führung vor, dann ebbte der Anfangsschwung jedoch ab und Rodgau sortierte seine Abwehr neu. Speziell Henning Schopper steigerte sich und glich beim 15:15 drei Minuten vor Halbzeitschluss aus. Noch einmal gelang Yannik Schlüter die 16:15-Führung, aber zur Pause hatte der Gastgeber 17:16 die Nase vorn.

„Der Angriff lief durchweg gut. In der zweiten Halbzeit hat sich auch die Abwehr gesteigert“, lautete das Fazit von Trainer Carsten Barnkothe. Folgerichtig drehte Malte Wodarz das Spiel wieder zur Northeimer 20:19-Führung, die Gerstmann auf 21:19 ausbaute. Es folgen zehn enge Minuten, in denen der NHC jede Rodgauer Führung sofort egalisierte. Nun machte sich der kleine Kader bemerkbar. Nach dem Rodgauer 25:24 zehn Minuten vor Schluss mussten Jakob Nowak, Philipp Hempel und Malte Wodarz zum Ärger des Trainergespanns nacheinander von der Platte. Rodgau nutzte die Überzahl, erhöhte auf 29:26 und spielt die letzten Minuten locker herunter.

„Schade, dass sich die Mannschaft nicht für ihre Leistung belohnen konnte. Das Team hat nie aufgegeben. Aber die Entscheidungen der Unparteiischen in den letzten Minuten waren zumindest diskutabel“, befand Barnkothe. Zudem hätten seine Spieler mehr Pausen gebraucht, „aber wir waren einfach zu dünn besetzt.“ Die gezeigte Leistung macht dennoch Mut für das folgende Derby gegen Baunatal.

NHC: Ullrich, Wenderoth – Schlüter 1, Lange 3/2, Seekamp 3, Springer, Hempel 1, Gerstmann 6, Nowak, Stoepler 3/3, Wodarz 5.

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