Baunataler Handballer machen fünf Tore Rückstand wett – ungeschlagen Turniersieger

Eintracht beweist Kampfgeist

Springt als Halbrechter in die Bresche: Niklas Plümacher (links), hier noch im Trikot der SVH Kassel gegen Gensungens Jens Wiegräfe. Archivfotos:  zje/nh, Fischer

Schaumburg (bei Hannover). Die neu formierte Handball-Mannschaft von Drittligist Eintracht Baunatal kommt immer besser in Schwung. Zwei Wochen vor dem Punktspiel-Start gegen den TV Hüttenberg am 29. August (19 Uhr) gewannen die Großenritter ein Turnier im niedersächsischen Schaumburg und bilanzieren nun neun Siege in elf Testspielen.

„Wir dürfen die Ergebnisse nicht überbewerten, bloß nicht. Aber jeder Funken Selbstvertrauen macht das Trainieren, das Quälen in der Vorbereitung auch psychologisch leichter“, sagt Mirko Jaissle. Der Trainer sieht im spielerischen Bereich noch reichlich Luft nach oben. „Aber die kämpferische Einstellung der Jungs ist klasse“, freut sich Jaissle. Denn obwohl der Halbrechte Paul Gbur wegen einer Leistenzerrung verletzt fehlte und die Truppe noch nie vollzählig spielen konnte, startete die Eintracht mit einem souveränen 24:17 gegen den neuen West-Drittligisten ATSV Habenhausen ins Turnier mit Spielzeiten von zweimal 25 Minuten.

Gegen Großburgwedel (3. Liga West) wurde es schon deutlich enger. Zeitweise lagen die Baunataler mit fünf Toren zurück. Doch die Nordhessen zeigten Moral, Charakter und gute Physis, drehten die Partie in der zweiten Halbzeit und siegten 21:18. Trotz schwerer Beine ließen Jaissles Mannen dann im „Endspiel“ gegen Oberligist Schaumburg nichts mehr anbrennen und machten mit 21:18 Toren den Turniersieg perfekt.

„Wir haben schon jetzt eine eingeschworene Truppe, in der es trotz großer personeller Veränderungen menschlich passt. Die Jungs haben Biss, ziehen durch. Mit Aktivposten wie dem sehr variablen Justin Brand und dem sich toll entwickelnden Niklas Plümacher im Rückraum“, berichtet Jaissle. Für die letzten 14 Tage bis zum Saisonstart freilich hofft er nun auf endlich einmal volle Besetzung für den spielerischen Feinschliff. Denn: „Gegen Hüttenberg und Nieder-Roden wird Kampfgeist allein nicht reichen, da müssen wir vor allem im Angriff anders auftreten.“

Die Generalprobe folgt am kommenden Samstag um 17 Uhr im Rahmen der offiziellen Mannschaftsvorstellung in der heimischen Rundsporthalle gegen den Soester TV.

Von Gerald Schaumburg

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