Baunataler Handballer brennen heute auf Revanche gegen GWD Minden II

Eintracht: Frage der Ehre

Gutes Dehnen nützt, gutes Dehnen schützt: Eintracht-Torwart Daniel Horn ist angeschlagen. Archivfoto:  Fischer

Kassel/Baunatal. Manchmal können Trainer es sich leicht machen. Für den Baunataler Mirko Jaissle jedenfalls sollte es zur Motivation seines Drittliga-Teams reichen, den Eintracht-Handballern den HNA-Spielbericht vom 5. Dezember in die Kabine zu hängen. Besonders hervorgehoben mit seinen Zitaten zu diesem „gebrauchten Tag“:

• „Irgendwann musste unsere Serie nach fünf Siegen ja reißen, aber wir haben es Minden auch sehr einfach gemacht.“

• „Wir haben viele Situationen spielerisch gelöst und hatten auf die offensive Deckung richtig gute Antworten. Aber wir hätten auch mit fünf Toren führen müssen, wenn wir unsere teils hervorragend herausgespielten Chancen genutzt hätten.“

27:31 hatten die Großenritter damals beim TSV GWD Minden verloren, heute nun ab 18 Uhr gastiert der Talentschuppen des Bundesligisten zum Rückspiel in der Baunataler Rundsporthalle. Und es ist keine Frage, dass Jaissle seine Mannen nun an der Ehre packt um Revanche einzufordern für ein Spiel, „dass wir nie und nimmer hätten verlieren müssen“.

Die Ausgangslage vor dem drittletzten Saisonspiel, dem vorletzten in eigener Halle, ist klar: Mit 26:28 Punkten steht die Eintracht als Siebter zwei Plätze besser da als die Ostwestfalen (24:30), deren Tordifferenz aber deutlich besser ist mit +8 gegenüber -29. Eine Niederlage nur gab’s für die Baunataler in den letzten fünf Spielen, die Grün-Weißen indes holten 11:5 Punkten aus den letzten acht Spielen. ein Duell auf Augenhöhe also.

„Das kann ein mitreißendes, spannendes Spiel werden“, sagt Jaissle und erwartet zwei Teams auf Augenhöhe. Beide wollen sie die Saison trotz des längst gesicherten Klassenerhalts nicht locker ausklingen lassen, sondern um einen einstelligen Platz in der Rangliste (Minden) und den Sprung in den DHB-Pokal als Tabellensechster (Baunatal) kämpfen.

„Wir haben in einer kleinen Zwischenbilanz festgestellt, dass wir über die Saison nur vier wirklich schlechtes Spiele hatten – eines davon war das in Minden“, sagt Jaissle. „Und diese Scharte wollen die Jungs jetzt mit einem couragierten Auftritt auswetzen.“ Für dieses Unterfangen stehen bis auf Niklas Willrich alle Akteure zur Verfügung, lediglich ein Mitwirken von Daniel Horn ist noch fraglich. Der Torwart ist wegen einer Oberschenkelzerrung bei Physio Oskar Reckerziegel in Behandlung.

Von Gerald Schaumburg

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