Drittliga-Handballer zu Gast in Erlangen

Felix Rehberg will mehr mit der Eintracht Baunatal

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Ab geht die Post: Der Baunataler Kreisläufer Felix Rehberg (rechts) gegen Sergej Gorpishin vom TV Erlangen II, dem Lokalrivalen der Brucker. 

Kassel/Baunatal – Es war ein Zeichen, dieses 35:29 gegen den Tabellenzweiten Nußloch. Und es soll das Signal sein zur Attacke im Saisonendspurt. „Von den letzten vier Spielen wollen wir mindestens drei gewinnen“, sagt Felix Rehberg. Sechs Treffer hat der Kreisläufer vor einer Woche erzielt, nun will er mit den Handballern der Baunataler Eintracht nachlegen. Um 18 Uhr gastieren die Großenritter heute beim TV Erlangen-Bruck, dem Neuling, der als Schlusslicht die Klasse aber nicht halten kann.

„Aber“, sagt Rehberg warnend, „das ist ein ganz unangenehmer Gegner, den wir nicht ins Laufen kommen lassen dürfen.“ Denn die Franken „schalten blitzschnell um von Abwehr auf Angriff, suchen dann schnell den Abschluss und werfen aus allen Lagen“. Wie schon im Hinspiel, das die Baunataler erst nach zwei Last-Minute-Treffern von Geßner und Weiß noch 28:27 gewannen.

„Wir müssen uns mehr auf unsere Defensive und ein verantwortliches Rückzugsverhalten konzentrieren als auf unsere Offensive“, weiß Rehberg. Was irgendwie auch ein wenig schade ist, denn gerade das Baunataler Angriffsspiel war neben dem starken Torwart Patrick Ziebert ein großer Trumpf beim Coup gegen Nußloch.

„Unser Matchplan ist voll aufgegangen, wir haben die Taktik von Trainer Florian Ochmann super umgesetzt“, sagt Rehberg rückblickend. Ein ums andere Mal, wenn auch nicht immer, erreichten die Anspiele an den Mann am Kreis und die Einläufer den Adressaten. Einen Fehlversuch nur bilanzierte Rehberg. „Wir harmonieren als Team in den Abläufen und Übergängen von Spiel zu Spiel besser. Und das trotz der personellen Notlage“, erläutert Rehberg am Ende seiner zweiten Saison bei der Eintracht.

Der Hünfelder war im Sommer 2017 nach Baunatal gewechselt und hatte sich zunächst in der höheren Spielklasse schwergetan. „Die erste Saison war eine Findungsphase“, sagt der Lehramtsstudent (Sport und Biologie), der sich den harten Job am Kreis mit Niklas Willrich teilt. „Aber jetzt sind wir als Mannschaft gefestigt.“ Keine Frage, Felix Rehberg will mehr – heute und in der nächsten Saison auch.

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