3. Handball-Liga: Northeim erwartet Hannover zum letzten Heimspiel der Saison

Das Fernduell geht weiter

Selbstbewusst ins letzte Heimspiel: Der erste Auswärtssieg in Groß-Umstadt hat dem Northeimer HC mit Sören Lange (am Ball) Schwung gegeben. Samstag geht es gegen Hannover. Archivfoto: zhp

Northeim. Mit einem Sieg wollen die Drittliga-Handballer des Northeimer HC im letzten Heimspiel der Saison am Samstag ihre Option auf die möglicherweise klassenerhaltende Relegation im Fernduell mit der HG Köthen offen halten. Gast ab 19.30 Uhr in der Schuhwallhalle ist der HSV Hannover.

Die einen Punkt besser platzierten Köthener treten in diesem Fernduell am selben Tag eine halbe Stunde früher beim TV Groß-Umstadt an. Dort schafften die Northeimer am vergangenen Wochenende beim 31:28 ihren ersten Auswärtssieg.

„Wir brauchen aus den beiden letzten Saisonspielen noch mindestens drei Punkte und müssen außerdem hoffen, dass Köthen wenigstens eins seiner zwei ausstehenden Spiele verliert“, sagt Northeims Trainer Carsten Barnkothe. Sollten beide Vereine in der Endabrechnung die identische Punktezahl aufweisen, entscheidet der direkte Vergleich. Und dann steht der NHC besser da, weil er das Hinspiel gegen Köthen mit 37:21 gewonnen hatte, das Rückspiel aber nur mit 27:32 verlor.

Der NHC nimmt viel Schwung aus dem Auswärtssieg gegen Groß-Umstadt mit in das Niedersachsen-Derby. Für die Handballer aus dem hannoverschen Stadtteil Anderten hingegen geht es nur noch um die sprichwörtliche goldene Ananas. Mit 30:26 Punkten rangieren sie im Mittelfeld der Tabelle.

Für die heimstarken Northeimer sind dies eigentlich gute Voraussetzungen, doch müssen sie auch weiterhin auf die Langzeitverletzten Leon Schnitt, Jan-Niklas Falkenhain und Kai Effler verzichten. Gerade die beiden treffsicheren Rückraumschützen könnte der NHC gegen die deckungsstarken Gäste mit ihrer 6:0- Reihe sehr gut gebrauchen.

Doch nach Einschätzung von Barnkothe hat die Mannschaft diese Ausfälle inzwischen gut kompensiert. Paul-Marten-Seekamp, Tim Gerstmann, Sönke Henniges und Jannes Meyer haben sich enorm gesteigert, ebenso die anderen Spieler. Das lässt hoffen.

Trio verabschiedet sich

Verabschiedet werden nach der Begegnung Maurice Wilke, Niklas Fleischmann und Kai Kühn. Wilke verlässt den NHC, weil er in Sachsen-Anhalt an der Polizeihochschule studiert. Fleischmann zieht nach Wolfenbüttel und Kai Kühn beendet seine Handballkarriere. Der 28-jährige Kühn spielt seit über 20 Jahren Handball. Mit ihm will ein Northeimer Urgestein aufhören.

Nach dem Spiel schenkt der NHC Freibier aus. (zhp)

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