3. Handball-Liga: Northeim bekommt personelle Unterstützung

Vor dem Spiel gegen Burgdorf II: Frische Kräfte für den NHC

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Einsatzbereit! Northeims Jannes Meyer ist zwar etwas angeschlagen, wird am Sonntag im Spiel gegen den TSV Burgdorf II aber auflaufen können.

Northeim. Die Drittliga-Handballer des Northeimer HC wollen mit einem Heimsieg über den Tabellenvierten TSV Burgdorf II den Fünf-Punkte-Rückstand auf den vermutlich klassenerhaltenden 13. Platz verkürzen. Anpfiff der Begegnung ist am Sonntag um 17 Uhr in der Schuhwallhalle.

Die Mannschaft ist zwar nach wie vor unglücklich über die äußerst knappe 28:29-Niederlage bei Tabellenführer Elbflorenz, aber inzwischen schaut sie wieder nach vorn. „Wir wollen unbedingt punkten. Die Motivation ist groß“, sagt Trainer Carsten Barnkothe. Die Voraussetzungen sind zwar angesichts der langen Verletztenliste alles andere als optimal, aber es gibt auch Hoffnungsschimmer. Kreisläufer Hauke Lapschies (GSV Baunatal, A-Junioren Bundesliga) wird wohl erstmals sein Zweitspielrecht für den NHC wahrnehmen können. Außerdem gibt es weitere Schützenhilfe: Julius Zech ist vom Oberligisten SV Alfeld zum MTV Moringen zurückgekehrt und hat zudem ein Zweitspielrecht für Northeim. Der 19-Jährige war zu Saisonbeginn nach Alfeld gegangen, ist nun wieder da, verletzte sich aber zuletzt beim Moringer Duell mit Lüneburg. Ob er spielen kann, muss sich zeigen. Zudem feiert Luca Houseman am Sonntag sein Comeback im Drittliga-Kader.

Das sind zwar Lichtblicke, doch die Verletztenliste hat es auch in sich. Neu darauf steht Jan-Niklas Falkenhain. Der war beim Spiel in Dresden hart gefoult worden. Seine Verletzung hat sich mittlerweile als Bänderriss entpuppt. Außerdem stehen Christian Stöpler und Tim Gerstmann nicht zur Verfügung.

Angeschlagen, aber wohl spielfähig ist Jannes Meyer. Das gilt auch für Paul-Marten Seekamp. Leon Schnitt wird wegen seiner Schulterblessur wohl nur in der Abwehr eingesetzt werden können.

Die Mannschaft um Torjäger Kai Effler wird von Beginn an versuchen, mit einer stabilen 6:0-Deckung das schnelle Angriffsspiel der Gäste zu unterbinden und daraus eigene Angriffe zu kreieren. Die Gastgeber werden dabei wohl eine ähnlich starke kämpferische Leistung wie beim 30:29-Heimsieg über den Dessau-Rosslauer HV bringen müssen, wenn sie die Punkte daheim behalten wollen. Zumal die Burgdorfer den Northeimern nicht sonderlich liegen. Im Hinspiel gab es eine 25:39-Klatsche.

Der Meisterschaftszug ist für den Tabellenvierten zwar abgefahren, aber er dürfte trotzdem hoch motiviert sein. Schließlich ging am vergangenen Wochenende das prestigeträchtige Derby daheim gegen den HSV Hannover mit 22:26 verloren. Davor gab es ein 23:23 in Dresden und einen 24:21-Sieg in Pirna. (zhp)

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