Beginn des Heimspiels am Sonntag um 17 Uhr in der Schuhwallhalle

Gegen Schlusslicht Bad Neustadt geht es für den Northeimer HC um alles oder nichts

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Paul-Marten Seekamp gibt die Richtung vor. Am Sonntag soll in der Schuhwallhalle im Duell gegen Bad Neustadt endlich der fünfte Saisonsieg bejubelt werden. 

Northeim – Viel Unruhe herrscht derzeit beim Northeimer HC: Der Verein, der mit mehr als 20 Mannschaften vom Minihandball bis zur 3. Liga der Herren Breiten- und Leistungssport für über 300 Sportler anbietet, bangt um seinen Hauptsponsoren, der zum Saisonende seinen Rückzug angekündigt hat.

Dann fehlt nicht nur Geld für Spieler, Trainer, Fahrt- und Schiedsrichterkosten. Probleme dürfte es auch bei den Fahrzeugen mit dem Sponsoren-Logo geben, in denen die Mannschaften Wochenende für Wochenende unterwegs sind.

Und in der 3. Liga kämpft die 1. Herrenmannschaft parallel gegen den drohenden Abstieg. Keine leichte Situation für Verein und Team, unter diesen Umständen am Sonntag ab 17 Uhr in der Schuhwallhalle gegen den Tabellenletzten HSC Bad Neustadt die notwendigen Punkte zu erkämpfen.

Anders als beim gebeutelten NHC, der zuletzt zwei bittere Auswärtsniederlagen zu verarbeiten hatte, tankten die Gäste aus Unterfranken mit zwei Heimsiegen gegen Elbflorenz II und Bieberau-Modau neues Selbstvertrauen. Bis auf vier Punkte robbte sich der HSC an den Hoffnung spendenden 14. Platz heran. Der NHC steht mit einem Zähler Vorsprung auf Kirchzell auf eben diesem Relegationsplatz. Ein Heimsieg am Sonntag ist daher absolute Pflicht, um nicht noch näher an die Oberliga heranzurücken.

Northeims Trainer Carsten Barnkothe gibt sich kämpferisch. „Wir sind gewarnt, aber wir haben den HSC gut studiert und wollen Bad Neustadt 60 Minuten in Bewegung halten“, gibt er die Marschroute vor. „Bad Neustadt hat eine variable Deckungsformation, eine gute erste Besetzung im Angriff und einen wendigen Kreisläufer“, weiß der Coach. Schönreden will Barnkothe nichts. „Es geht um alles oder nichts. Ich erwarte ein Kampfspiel, in dem jeder Spieler alles gibt.“ Ziel ist es, an die starke Leistung des vergangenen Heimspiels anzuknüpfen, als Leipzig souverän besiegt wurde.

„Gegen Bieberau-Modau haben wir gut gespielt, aber knapp verloren. Gegen Hanau haben wir nicht an die Leistung der vergangenen Wochen anknüpfen können. Das darf uns vor heimischem Publikum nicht passieren“, fordert Barnkothe. Er will eine aggressive Körpersprache von seinen Jungs sehen und zudem volle Konzentration von Beginn an. Seit Freitag ist auch Torwart-Neuzugang Ivan Martinovic im Training. „Vielleicht spielt er mal von Anfang an“, deutet Barnkothe Veränderungen an.

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