3. Handball-Liga: Northeim gastiert am Donnerstag beim SV Anhalt Bernburg

Der NHC geht erneut auf Reisen

Wieder auswärts: Nach der Niederlage in Köthen muss der NHC mit Paul-Marten Seekamp am Donnerstag in Bernburg ran. Archivfoto: zhp

Northeim. Schwere Aufgabe für die Drittliga-Handballer des Northeimer HC: Am Donnerstag ab 20 Uhr müssen sie beim heimstarken SV Anhalt Bernburg antreten.

Auch wenn der Zug in Richtung Klassenerhalt oder Relegation nach der jüngsten Niederlage in Köthen ein ordentliches Stück außer Sichtweite scheint, wollen die Gäste alles für einen Sieg geben. Bisher haben die Northeimer in fremden Hallen ausnahmslos Niederlagen kassiert.

Bernburg war der erste Gegner überhaupt, den der Northeimer HC nach seinem Aufstieg in die 3. Liga in der heimischen Schuhwallhalle empfing. Mit 24:34 musste sich der NHC damals, Ende August, geschlagen geben.

Doch gerade daheim sind die Bernburger, die mit 24:26 Punkten zurzeit auf Platz elf der Tabelle stehen, eine Macht: In den vergangenen fünf Spielen vor den eigenen Fans gab der Verein nur einen einzigen Punkt ab (26:26 gegen Bad Blankenburg). Dabei waren dort durchaus starke Gegner zu Gast, unter anderem der zweitplatzierte HC Elbflorenz, den die Bernburger mit einer 26:30-Niederlage auf die Heimreise schickten.

„Bernburg hat eine sehr starke 6:0-Defensive, beherrscht mehrere Systeme und bewegt sich gut ohne Ball“, beurteilt Trainer Carsten Barnkothe den Kontrahenten. Er hat sich das jüngste Spiel Bernburgs beim TSV Burgdorf II auf Video angesehen, als der SV bei der Bundesliga-Reserve mit 24:20 gewann.

Gerade die 6:0-Abwehrreihe bereitet ihm Sorgen. „Wir müssen mehr Geduld haben und dürfen nicht vorzeitig abschließen“, fordert er.

Personell ist der NHC ähnlich aufgestellt wie zuletzt gegen Köthen. Kai Effler und Leon Schnitt stehen verletzt nicht zur Verfügung. Ein weiteres dickes Fragezeichen steht hinter Jan-Niklas Falkenhain. Der schnelle Rückraumspieler sollte diese Woche mit seinem lädierten Fuß zu einer genaueren Untersuchung. Barnkothe sieht die Chance auf seinen Einsatz am Donnerstag bei 50:50.

Noch zwei Heimspiele

Trotz des nur noch mit wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt ausgestatteten vorletzten Platzes wollen die Northeimer die Saison noch nicht verloren geben. „Wir sind es auch unseren Fans schuldig, weiter alles zu geben“, sagt Barnkothe - nicht nur mit Blick auf das Spiel in Bernburg, sondern auch mit dem Fokus auf die verbleibenden zwei Heimspiele im Restprogramm der Saison. Diese finden am 19. April gegen den TV Kirchzell und am 2. Mai gegen den HSV Hannover statt. Auswärts muss das Team noch in Groß-Umstadt (26. April) und zum Abschluss in Pirna (9. Mai) ran. (zhp)

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