Geschwächt zum Zweiten

3. Liga Männer: Northeim tritt Samstagabend in Leutershausen an

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Gute Laune nach dem Hinspiel: Im ersten Vergleich dominierte der NHC gegen Leutershausen und siegte 30:20. Mal sehen, was Samstagabend herausspringt.

Northeim. Nun hat es auch die Drittliga-Handballer des Northeimer HC erwischt. Die Grippe geht um! Aktuell fehlen Trainer Carsten Barnkothe für die lange Fahrt zum Tabellenzweiten SG Leutershausen, wo Samstag ab 19 Uhr gespielt wird, mit Paul Hoppe und Marlon Krebs gleich zwei wichtige Spieler. Das macht die Aufgabe gegen die zweitbeste Abwehr der Liga nicht einfacher, doch sieht Barnkothe durchaus Chancen gegen den ehemaligen Erstligisten.

Das Hinspiel, das der NHC mit 30:20 am Schuhwall überragend gewann, sollte man aber nicht als Maßstab nehmen, merkt Barnkothe an. „Diese Begegnung war sicherlich unser bisher bestes Spiel.“ Eine Wiederholung in fremder Halle ist wohl eher unwahrscheinlich. Denn die Spielweise des NHC, mit schnellen Kontern aus einer flexiblen Abwehr heraus zu agieren, ist in der Liga mittlerweile bestens bekannt. Gerade die Leutershausener Verteidigung ist bekannt dafür, das Positionsspiel ihrer Gegner gekonnt auszuschalten. Es kommt also mehr denn je auf Tempogegenstoß und schnelle zweite Welle an.

Die SG Leutershausen, bei der der ehemalige Weltklasse-Handballer Uli Roth als sportlicher Leiter die Fäden zieht, wird mit dem direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga diese Saison wohl nichts mehr zu tun haben. Großwallstadt ist bereits neun Punkte enteilt und plant vermutlich schon die Aufstiegsfeierlichkeiten. Die SG, selber viele Jahre Mitglied der 1. und 2. Bundesliga, hatte einen gemischten Start ins neue Jahr mit zwei Siegen, einem Unentschieden daheim gegen Magdeburg II und einer Niederlage im Prestigeduell gegen den Konkurrenten im eigenen Ort, TV Germania Großsachsen. Leutershausen ist also auch vor den eigenen Fans durchaus verwundbar, wenn Kraft und Wille beim Gast vorhanden sind.

Für Northeim geht es darum, nach den beiden Siegen der vergangenen Wochen dem Tabellenzweiten einen weiteren Nadelstich zu versetzen. Gelingt es, mit schnellen Kontern die Abwehr der roten Teufel zu überlaufen, ist eine Überraschung drin. Ansonsten geht der Blick von Coach Barnkothe bereits in Richtung Heimspiel gegen Bad Blankenburg (11. März), das sich zur Rückrunde mit neuen Spielern verstärkt hat. „Das wird eine Schlacht gegen den Abstieg. Und wir werden dieses Jahr nicht absteigen“, verspricht Barnkothe.

Für die Fahrt am Samstag an die Bergstraße sind noch einige Plätze im Mannschaftsbus frei. Abfahrt: 12.30 Uhr an der Schuhwallhalle. (zaj)

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