Fernsehen als Motivationshilfe

+
Wieder fit: Baunatals Kapitän Marvin Gabriel (vorn) – hier im Spiel gegen Elbflorenz – steht nach überstandener Erkrankung am Samstag wieder im Kader. 

Spiel der 3. Handball-Liga wird am Samstag ab 17.15 Uhr im HR-Fernsehen gezeigt 

Das Fernsehen könnte eine Motivationshilfe sein. Wenn die Sendung „heimspiel!“ des Hessischen Rundfunks am Samstag ab 17.15 Uhr aus der 3. Handball-Liga berichtet, wollen die Spieler des GSV Eintracht Baunatal natürlich nicht als Verlierer der Partie gegen den TV Gelnhausen dastehen. Wegen der Sendezeit wurde das Spiel gegen die Südhessen kurzfristig vorverlegt, und die Gastgeber hoffen ab 14.30 Uhr in der Rundsporthalle auf zahlreiche Unterstützer.

Von der Tabelle her, scheint die Favoritenrolle nicht im Voraus vergeben zu sein: Die Eintracht rangiert auf dem neunten und die Gelnhäuser auf dem elften Platz. Dass die Hausherren aktuell mal wieder im Aufwärtstrend sind, dürfte allerdings der Auswärtssieg gegen Nußloch am vergangenen Sonntag bewiesen haben.

„Für uns ist es wichtig, jetzt unsere Leistung zu halten und nicht wieder einzubrechen“, sagt Dennis Weinrich. Geärgert hat sich der GSV-Trainer in der Vergangenheit nicht nur einmal darüber, dass seine Mannschaft trotz guter Leistung in der zweiten Halbzeit eingebrochen ist. „Wir müssen unser Niveau mindestens 50 oder 55 Minuten halten“, fordert Weinrich. Im Wesentlich seien alle fit, und auch Kapitän Marvin Gabriel sei wieder an Bord.

Insgesamt will Weinrich „die Motivation aus dem Nußloch-Spiel mitnehmen“. Mit Gelnhausen verbinde die Baunataler darüber hinaus eine „gewisse Rivalität“. Der Gegner würde es verstehen, ungeordnetes Rückzugsverhalten auszunutzen, da wolle man sich vor eigenem Pubikum keine Blöße geben.

Daher werde es am Samstag auch keine Experimente in der Aufstellung geben: „An Patrick Ziebert im Tor führt im Moment kaum ein Weg vorbei“, sagt Weinrich.

Ähnlich wie sein Trainer setzt Baunatals Kapitän Marvin Gabriel auf Kontinuität: „Wir bräuchten jetzt mal eine kleine Serie mit drei Siegen am Stück“, sagt der 29-jährige Wirtschaftspsychologie-Student.

Vertrauen hat Gabriel dabei auf das eigene Leistungsvermögen. „Gelnhausen ist die klassische Mittelfeld-Mannschaft mit wenig Konstanz. Sie verfügen aber durchaus über offensives Potenzial.“

Diesem Potenzial Einhalt zu gebieten, dürfte dann auch wieder Aufgabe des GSV-Mittelblocks sein: „Zum Glück sind wir da mit Phil Räbiger, Florian Weiß und Fynn Reinhardt gut aufgestellt“, ist Gabriel optimistisch.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.