„Diesen Sieg wollten wir unbedingt“

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Applaus für die Vorderleute: Baunatals Torwart Patrick Ziebert lieferte am Samstag eine souveräne Vorstellung ab, konnte sich aber außerdem bei der eigenen Abwehr bedanken.

Drittliga-Handballer beenden Niederlagenserie

So kann das weitergehen. Nach drei Niederlagen in Folge haben die Handballer des GSV Eintracht Baunatal am Samstagabend in der 3. Liga endlich wieder einen Sieg verbucht. 30:17 (17:9). Beim abstiegsbedrohten TV Kirchzell gab sich die Mannschaft von Trainer Dennis Weinrich keine Blöße und rangiert damit aktuell auf dem elften Tabellenplatz.

„Diesen Sieg wollten wir unbedingt. Von Anfang an haben wir voll durchgezogen und vor allem auch nicht mehr nachgelassen“, sagte Trainer Weinrich nach dem Spiel. Bereits im Vorfeld der Partie hatte er klar gemacht, dass er vollstes Vertrauen in seine Mannschaft habe.

Vor allem mit der Defensivabteilung war Weinrich überaus zufrieden. „Wir waren immer aggressiv, die Körpersprache hat gestimmt, wir haben unsere Lektion gelernt“, sagte der 30-Jährige weiter. Dabei hat am Samstag erneut Torwart Patrick Ziebert eine starke Leistung abgeliefert. Der gab nach dem Spiel das Lob aber auch an seine Vorderleute weiter: „Unsere 6:0-Deckung hat bestens funktioniert und nicht viel zugelassen. 17 Gegentore sprechen da eine deutliche Sprache“, sagte Ziebert.

Motiviert war die Baunataler Eintracht aber nicht nur wegen der zuletzt drei Niederlagen in Folge. „Im Hinspiel haben wir verloren, dafür wollten wir natürlich Revanche nehmen“, sagte Ziebert weiter.

Im Spiel funktionierte daher auch so ziemlich alles, was in einem Handballspiel gut laufen kann: Erste und zweite Welle aber auch das herkömmliche Angriffsspiel am gegnerischen Kreis ließen kaum Wünsche offen. Und als ob all das nicht schon gereicht hätte, präsentierte sich auch Phil Räbiger in Bestform. „Acht Tore für einen Rückraumspieler sind schon recht hoch zu bewerten“, lobte Weinrich später dessen Leistung. Insgesamt waren die Gastgeber kaum einmal in der Lage, der Eintracht Paroli zu bieten. Nach dem 6:4 (13.) zogen die Nordhessen auf 10:5 (18.) davon und ließen danach dem Abstiegskandidaten keine Chance mehr.

„Natürlich werden wir jetzt nicht abheben“, gab sich Trainer Weinrich nach dem Sieg eher bescheiden. Gradmesser sei in jedem Fall das kommende Wochenende, wenn Tabellennachbar Großsachsen zu Gast ist.

Dann werden auch Sven Vogel und Florian Weiß wieder im Kader stehen. Auch deshalb bleibt Dennis Weinrich optimisch: „Damit sind wir noch besser aufgestellt, auch wenn ich mir im Moment keine allzu großen Sorgen mache, wenn ich die aktuellen Leistungen Paul Gbur, Fynn Reinhardt und Marvin Gabriel sehe.“

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