Eintracht souverän zum Sieg

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Durchgebissen: Baunatals Kevin Trogisch (rechts) im Zweikampf mit dem Hanauer Marius Brüggemann. 

Drittliga-Handballer mit starkem Auftritt 

Kein Schwächeln in der zweiten Halbzeit und noch dazu eine effektive Verteidigung: Die Handballer des GSV Eintracht Baunatal verbuchten am Samstag in der heimischen Rundsporthalle einen souveränen 31:25 (19:7)-Sieg gegen die HSG Hanau und etablieren sich damit weiter im sicheren Mittelfeld der dritten Liga.

„Wir waren gut vorbereitet und haben überragend gedeckt. Unser Plan ist genau aufgegangen“, sagte Dennis Weinrich nach dem Abpfiff über ein Spiel, mit dem er als Eintracht-Trainer mehr als zufrieden sein konnte.

Von Beginn an – das Spiel begann mit einer Schweigeminute wegen der Hanauer Anschlagopfer – ließen die Gastgeber keinen Zweifel daran, dass sie auch das Rückspiel gegen die Südhessen gewinnen wollen. Die hatten zwar einen lautstarken Anhang aber kein griffiges Konzept mit nach Nordhessen gebracht.

Dabei startete Weinrich wegen des berufsbedingt fehlenden Florian Weiß mit Fynn Reinhardt und Phil Räbiger im Mittelblock und wich bis auf eine Ausnahme nicht von der bewährten Startaufstellung ab. Lediglich Kreisläufer Leo Helbing durfte bis zur 23. Minute im Angriff wirbeln und wurde erst danach von Felix Rehberg ersetzt. „Ich bin zufrieden mit meinem Spiel, auch wenn Felix später seine Qualität unter Beweis gestellt hat“, sagte Helbing und lobte außerdem die eigene „stabile Abwehr“.

Die 6:0-Variante bildete in der Tat die Basis des Baunataler Spiels. Kaum in Ballbesitz leiteten die Defensivkräfte oder der wieder stark aufspielende Torwart Patrick Ziebert Tempogegenstöße ein. Das alles so erfolgreich, dass sich die Gastgeber nach einem Treffer von Marvin Gabriel (18.) erstmals mit vier Toren absetzten und bis zur Halbzeit konsequent auf 19:7 ausbauten.

Bereits kurz zuvor hatte auch Tom Kurtz auf Linksaußen erneut seine Einsatzzeit für Felix Geßner erhalten und dabei eine solide Vorstellung abgeliefert.

Im zweiten Durchgang versuchten die Hanauer durch Torwartwechsel und einer zeitweisen Umstellung auf eine offensivere 5:1-Deckung das schlimmste abzuwenden. Vergeblich.

Immer wieder kam die Eintracht nun auch im Positionsangriff zum Erfolg. Phil Räbiger aus dem Rückraum und Sven Vogel über Rechtsaußen ließen keinen Zweifel am Baunataler Siegeswillen, dem sich nur noch die Hanauer Zuschauer mit ihren Trommeln entgegenstemmten.

„Heute haben wir unter Beweis gestellt, was mit einer gut strukturierten Deckung bei uns möglich ist. Wir waren einfach gut“, freute sich daher zu Recht Phil Räbiger.

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