GSV-Handballer wollen weiter punkten

Eintracht Baunatal empfängt Kirchzell

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Mahnende Worte: Baunatals Trainer Matthias Deppe während einer Auszeit im Spiel gegen Großwallstadt. Links im Bild Rückraumspieler Marvin Gabriel. 

Optimismus ist angesagt. Am Sonntag (17 Uhr, Rundsporthalle) empfängt der GSV Eintracht Baunatal den Tabellenvorletzten TV Kirchzell.

Auch weil Kirchzell bisher noch sieglos in der dritten Handball-Liga ist, streben die Gastgeber zwei Punkte an: „Auch gegen Gegner wie Nieder-Roden hat Kirchzell nur mit zwei Toren Unterschied verloren. Die werden sehr ambitioniert zu uns kommen“, sagt Baunatals Trainer Matthias Deppe, der vor allem vor Kirchzells Rückraumachse und der zweiten Welle der Gäste warnt.

Im Tor der Gastgeber wird voraussichtlich wieder Patrick Ziebert beginnen: „Patrick hat zuletzt wieder eine bärenstarke zweite Halbzeit hingelegt, aber dauerhaft gesetzt ist er nicht. Ich möchte eine gesunde Konkurrenz unter unseren drei Torhütern, aber im Moment ist Ziebert unsere Nummer eins“, sagt Deppe.

Nach dem Unentschieden in Dutenhofen am vergangenen Sonntag will Deppe mit seiner Mannschaft weiter an Details arbeiten: „Wir haben noch Luft nach oben, aber wir sind keine Maschinen. Pfostenwürfe und vergebene Siebenmeter müssen wir noch reduzieren“, fordert der GSV-Trainer, der bis auf Felix Rehberg voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann.

Kreisläufer Rehberg wird allerdings nicht nur am Sonntag aussetzen müssen. „Seit zwei Jahren habe ich Probleme mit der Achillessehne. Zusammen mit unseren Ärzten haben wir jetzt eine zwei- bis dreiwöchige Pause vereinbart. Danach werden wir weitersehen“, sagt der 26-Jährige, der am Kreis von Leo Helbing vertreten wird.

„Leo wird das bestimmt gut machen. Der hat sich toll integriert. Gegen Kirchzell sollte das Spiel eigentlich eine Pflichtaufgabe sein, die wir lösen müssten“, sagt Rehberg, der für seine aktuelle Situation vollstes Verständnis bei seinem Trainer hat: „Auch mit Schmerzen hat Felix dauerhaft eine Top-Leistung abgeliefert. Jetzt müssen wir sichergehen, dass die Beschwerden nicht chronisch werden. Wir stehen zudem hinter Leo Helbing. Der soll jetzt seine Spielanteile bekommen, um sich zu beweisen“, sagt Deppe, der jetzt auch den richtigen Zeitpunkt gekommen sieht, um sich in der Tabelle weiter nach oben zu orientieren.

„Wir sind auch den leistungsstärkeren Teams der Liga dran. Gegen Nieder-Roden haben wir mit drei Toren Unterschied verloren. Im Handball ist das nicht viel, und es wäre auch mehr drin gewesen“, gibt sich Deppe selbstbewusst. Am Sonntag soll nun der nächste – hoffentlich erfolgreiche – Schritt in diese Richtung folgen.

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