Handball: Baunataler Drittligist spielt am Samstag beim Tabellenletzten in Halle

„Haben die Seuche gepachtet“

baunatal. „Das wird ein Spitzenspiel um die Rote Laterne“, sagt Mirko Jaissle. Dem Trainer des GSV Eintracht Baunatal bleibt im Moment nicht anderes als Galgenhumor. Zusammen mit dem USV Halle stehen die Drittliga-Handballer im Moment punktlos am Tabellenende. Und genau diese Mannschaft aus Halle ist am Samstag (19 Uhr / BIZ-Halle) Gastgeber für die VW-Städter.

„Wir müssen uns schon auf einiges gefasst machen“, versucht Jaissle die Situation gar nicht erst schön zu reden. Die Gastgeber seien fast alle um die 1,90 Meter groß und entsprechend kompakt. Um diesen Männern um Trainer Jörg Neumann die Punkte zu entreißen werden die Baunataler allerdings am Samstagabend mehr als nur eine gute Leistung abliefern müssen, denn personell sieht es weiterhin ziemlich schlecht aus beim GSV.

„Am Montag und Dienstag haben wir zu siebt trainiert“, sagt Jaissle, in dessen Team jetzt auch noch Daniel Botte mit einer Leistenzerrung ausfällt. „Wir haben die Seuche gepachtet, aber gewinnen wollen wir natürlich trotzdem“, sagt Jaissle das, was ein Trainer in dieser Situation sagen muss.

Als Mittel in diesem Abstiegskampf der jetzt mit dem fünften Saisonspiel definitiv beginnt, sieht Jaissle allerdings Niklas Plümacher, der zuletzt immer mehr überzeugen konnte und damit eine wichtige Alternative zum Rückraumspieler Paul Gbur bildet. Der hat einen deutlichen Trainingsrückstand und wird voraussichtlich nicht seine bisherige Leistung abrufen können.

Ebenfalls Defizite im Training hat gleich ein ganzes Baunataler Quartett: Max Schütz, Finn Wunderlich, Christian Schade und Constantin Paar waren in den letzten Tagen teilweise mit Magen-Darm-Problemen außer Gefecht. „Ich muss erstmal schauen, mit welcher Formation ich am Samstag starten werde“, hält sich Jaissle noch bedeckt. (sol)

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