Duell der aktuell formstärksten Teams

Das letzte Auswärtsspiel führt den Northeimer HC zum VfL Gummersbach

+
Die letzte Reise dieser Saison führt Philip Hempel und den Northeimer HC nach Gummersbach. Das Hinspiel wurde 29:22 gewonnen.

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison geht es für die Northeimer Drittliga-Handballer in die sogenannte Heimat des Handballs nach Gummersbach.

In der traditionsreichen Schwalbe-Arena trifft das Team von Trainer Carsten Barnkothe am Samstag ab 18.30 Uhr auf die Bundesliga-Reserve des VfL Gummersbach und will die Erfolgsserie (9:1 Punkte) weiter ausbauen.

„Auch wenn uns langsam die Spieler ausgehen: Die Mannschaft ist weiter heiß“, berichtet Barnkothe aus der Vorbereitung auf das Duell der zwei formstärksten Mannschaften der vergangenen Wochen. Seit dem Husarenritt Anfang Februar gegen Meister Krefeld mussten die Gelb-Schwarzen nur eine Niederlage gegen Köln hinnehmen und stehen auf einem unerwartet guten fünften Platz. Doch das kampfbetonte schnelle Spiel, das Barnkothe Woche für Woche seinen Spielern einimpft, hat den Kader ausdünnen lassen.

Neben dem langzeitverletzten Jannes Meyer, der diese Woche für ein weiteres Jahr unterschrieben hat, fällt im Rückraum seit dem Spiel gegen Minden Malte Wodarz mit Nasenbruch aus. Auch Paul-Marten Seekamp plagt sich seit Wochen mit Leistenproblemen herum und benötigt dringend Erholungszeit.

Aber: „Bis zum DHB-Pokal sind wieder alle mit dabei“, ist sich Barnkothe sicher, der mit seinem griechischen Nationalspieler Efthymios Iliopoulos auch im rechten Rückraum wieder gut besetzt ist. „Gummersbach ist momentan die Mannschaft der Stunde“, weist der Trainer den Gastgebern die Favoritenrolle zu. Im ersten Vergleich hatte sein Team den Gegner jedoch klar im Griff. Stolze 15 Minuten ließ der NHC damals in der zweiten Halbzeit kein Tor der Gummersbacher zu und legte mit einem 10:0-Lauf den Grundstein für den 29:22-Heimsieg.

Aber nicht nur Northeim reitet auf einer Erfolgswelle, auch Gummersbach ist seit acht Spielen unbesiegt. Seit Februar geht es bei den Bergischen steil nach oben: Fast jedes Spiel an oder über 40 Tore, dazu eine robuste schnelle Abwehr und mit Lasse Hasenforther sowie René Krouss zwei bärenstarke Torhüter, die sich für höhere Aufgaben empfehlen. Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.