Keeper Björn Wenderoth wird zum Matchwinner

Northeimer HC gewinnt das Kellerduell gegen TV Kirchzell

Bestens gelaunt waren die Northeimer nach dem wichtigen Heimsieg gegen Kirchzell. Entsprechend war die Stimmung bei der anschließenden Weihnachtsfeier. 
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Bestens gelaunt waren die Northeimer nach dem wichtigen Heimsieg gegen Kirchzell. Entsprechend war die Stimmung bei der anschließenden Weihnachtsfeier. 

Dank einem überragenden Björn Wenderoth im Tor und einer disziplinierten Angriffsleistung hat Handball-Drittligist Northeimer HC am Samstag endlich ein Erfolgserlebnis gefeiert.

In einem extrem bedeutungsvollen Spiel setzten sich die Schwarz-Gelben gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten TV Kirchzell mit 33:27 (16:15) durch.

Es war die erwartet enge Kiste zwischen zwei lange Zeit gleichwertigen Mannschaften. Kirchzells Trainer Andi Kunz hatte wenig Auswahl auf der Bank und musste seinen Rückraum durchspielen lassen. Trotzdem ordnete er eine außergewöhnlich offensive und kräfteraubende Verteidigung an und versuchte, den Rückraum des NHC bereits viele Meter vor dem Tor zu stören.

NHC-Trainer mit viel Lob für seinen Rückraum 

Doch Malte Wodarz und Efthymios Iliopoulos erwischten einen guten Tag. „Iliopoulos hat das beste Spiel der Saison gespielt. Und auch Wodarz setzte sich sehr gut durch“, fand NHC-Trainer Carsten Barnkothe viel Lob für seinen Rückraum. Zudem verschaffte Tomislav Buhinicek - sehr kompromisslos in der Deckung - Iliopoulos mehr Freiraum.

Hinten jedoch wackelte die Abwehr. Vor allem Kirchzells Michael Mayer-Ricks ließ den Torleuten mit harten Würfen durch die Deckung keine Chance. „Wir hatten mit einem starken Linkshänder gerechnet, aber Mayer-Ricks hat uns links überrascht“, erklärte Barnkothe den engen Spielverlauf. 

Nach Tim Gerstmanns Zwei-Tore-Führung (9:7/15.) ging der TV in der 23. Minute seinerseits mit 13:12 nach vorn. Northeim konterte durch Sören Lange und Wodarz. Stöpler erhöhte auf 15:13, doch zur Halbzeit hieß es nur noch 16:15.

Kirchzell blieb in der zweiten Halbzeit lange dran

Auch in den zweiten 30 Minuten blieb Kirchzell lange dran. Zwar lagen die Northeimer erst vorn (18:16/20:19), doch Kirchzell glich zum 20:20 und 22:22 aus. Dann kam die Wende: Ullrich machte im Tor Platz für Björn Wenderoth. 

„Das brachte den Angriff des TV aus dem Konzept. Und es gab der Mannschaft das Selbstvertrauen, vorn mit Disziplin die Angriffe durchzuspielen“, gab es in der Pressekonferenz viel Lob vom Trainer für seinen Keeper. 

Kirchzell versuchte es mit einer ungewohnten 2:4-Abwehr und attackierte die Gegenspieler weit vor der eigenen Neun-Meter-Linie, was Platz für Einzelaktionen gab. Als die Kräfte beim TVK nachließen, erhöhte der NHC entscheidend.

Northeim bleibt zwar Vorletzter, hat aber im direkten Vergleich gegen Kirchzell die Nase vorn. 

NHC: Ullrich, Gobrecht, Wenderoth – Iliopoulos 6, Lange 8/1, Seekamp 1, Springer, Hempel 1, Wilken, Gerstmann 4, Bode, Buhinicek, Nowak, Stöpler 6/2, Wodarz 7.

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