Handball 3. Liga Männer: Northeim gewinnt 37:29

Northeimer HC besiegt Baunatal nach Rückstand zur Halbzeit deutlich 

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Raus mit der Freude: Nach dem Schlusspfiff lagen sich die Northeimer Spieler in den Armen, rechts Paul-Marten Seekamp 

Northeim. Gelungene Premiere! Die Handballer des Northeimer HC haben am Sonntag ihr erstes Heimspiel in der 3. Liga mit 37:29 (14:16) gegen GSV Eintracht Baunatal vor knapp 400 Zuschauern gewonnen.

Der Jubel in der Schuhwallhalle war riesig nach dem Abpfiff. Spieler und Fans fielen sich in die Arme. Auch Trainer Carsten Barnkothe war aus dem Häuschen. „Ich bin sprachlos.“ Der auf seine Kreuzband-OP wartende Rechtsaußen Christian Stöpler, der an der Seitenlinie mit seiner Mannschaft um den Sieg gezittert hatte: „Eine unglaublich Leistung! Die Jungs haben super gekämpft.“

Dabei hatte es zunächst keineswegs nach solch einem glatten Erfolg über die Baunataler ausgesehen. Die Gäste starteten besser (3:1), konnten sich aber nicht entscheidend absetzen. In der zwölften Minute glich der NHC durch Tim Gerstmann zum 6:6 aus. Nach 23 Minuten lagen die Gastgeber jedoch erneut 10:13 zurück, beim Gang in die Halbzeitpause führten die Nordhessen mit zwei Treffern. „Wir waren in dieser Phase im Mittelblock zu defensiv“, kritisierte Barnkothe.

Also stellte der Trainer um. Er brachte mit Frederik Stammer für Marcel Armgart einen neuen Torwart, der seine Sache glänzend machte. Dann folgte ein Aufreger: Sören Lange traf beim Stand von 17:18 mit einem Siebenmeter Baunatals Torwart Daniel Horn mit voller Wucht im Gesicht - unabsichtlich (35.). Der Ball prallte zurück, Leonhard Jöhnk nahm ihn auf und versenkte ihn. Im Flug hatten die Schiedsrichter jedoch schon gepfiffen. Das Tor wurde nicht anerkannt. Dann zückten sie zum Entsetzen der Zuschauer auch noch Rot gegen Jöhnk. Die Schiris hatten ihn mit Lange verwechselt. Nach Protesten korrigierten sie jedoch ihre Entscheidung.

Fünf Minuten später startete der NHC seinen Sturmlauf, in dessen Folge Baunatal einbrach. Selbst als die Gastgeber Marlon Krebs nach der dritten Zeitstrafe verloren (48.), war der Sieg nicht mehr gefährdet. Trotz Unterzahl legte der NHC postwendend zwei weitere Tore nach. Stark!

NHC: Armgart, Stammer, Gobrecht - Meyer, Jöhnk 6, Krebs 1, Lange 8/3, Seekamp 5, Hoppe 5, Haberecht, Wilken 2, Gerstmann 6, Berthold 2, Dewald 2. (zhp)

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