Samstagabend Saisonstart in Wunstorf gegen Großenheidorn

Der Kampf um Punkte beginnt für den Northeimer HC

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Verletzung gegen Dormagen: Efthymios Iliopoulos kann am Samstag nicht dabei sein. Hier wird er von Otunga Nicholus versorgt.  

Northeim. Noch immer schwärmen die Fans des Northeimer HC vom Pokal-Wochenende. 

Doch Samstag um 19.30 Uhr beginnt für den Handball-Drittligisten bei Oberliga-Meister und Aufsteiger MTV Großenheidorn in Wunstorf die Punktrunde – und für den kleinen Kader des NHC der Kampf um das Überleben in der West-Staffel.

Vereinsvorsitzender Knut Freter hatte daher auch die Liga im Blick, als er gleich nach dem Dormagen-Spiel forderte, nun den Schalter vom Pokal auf die Liga umzulegen. „Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Und um nichts anderes geht es. Testspiele und Pokal sind Schall und Rauch, wenn uns am Ende wichtige Punkte zum Klassenerhalt fehlen.“

Keine Zeit also, um Wunden zu lecken, wenngleich das Pokalwochenende keine größeren Blessuren hinterlassen hat. Allerdings hat sich Efthymios Iliopoulos, der griechische Neuzugang für den rechten Rückraum, gegen Dormagen eine Bänderverletzung zugezogen und wird am Samstag nicht auflaufen. Ebenso schwierig sieht es bei Jannis Meyer aus, der weiter an seiner Achillessehnen-Reizung aus der vergangenen Saison laboriert – Rückkehr momentan nicht absehbar. Dennoch ist die Mannschaft nach der langen Vorbereitungszeit positiv angespannt und voll motiviert, wie Trainer Carsten Barnkothe versichert.

Gegner des ersten Spieltages ist der Aufsteiger aus der Oberliga Niedersachsen, MTV Großenheidorn. Bereits zum dritten Mal nach 1992 und 2003 betritt der Verein die dritthöchste deutsche Spielklasse und hat dazu gleich sein ganzes Umfeld neu gestaltet. Aus der „Stadt mit mehr“ (Eigenwerbung von Wunstorf) wurde das „Meer-Team“ als Anspielung auf das Steinhuder Meer. Für die 3. Liga wechselte der Verein auch die Heimhalle: Aus der Heidorner Mehrzweckhalle zog man in die größere Nordbruch-Halle, die man in eine Festung verwandeln möchte.

In der Vorbereitung testete Großenheidorn mit wechselndem Erfolg gegen Drittligisten aus der Nord- und Weststaffel und verlor dabei seinen wichtigen Rückraumspieler Thorben Buhre (Kreuzbandriss). Zuletzt reaktivierte man mit Benno Hildebrand einen bereits verabschiedeten Kreisläufer. Etwas unbefriedigend verlief der letzte Test gegen Nordsee-Oberligist Fredenbeck. Der Nordstaffel-Absteiger peilt den sofortigen Wiederaufstieg in die 3. Liga an und rang Großenheidorn ersatzgeschwächt ein Unentschieden ab. (zaj)

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