Baunataler Drittliga-Handballer empfangen heute Abend (19 Uhr) Bad Blankenburg

„Knoten muss platzen“

Abgehoben: Baunatals Paul Gbur (mit Ball) setzt sich in dieser Szene gegen die gegnerische Verteidigung aus Bad Neustadt durch. Archivfoto: Fischer

baunatal. Heute Abend soll endlich Zählbares her. Wenn ab 19 Uhr die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal die Gäste aus Bad Blankenburg in der heimischen Rundsporthalle empfangen geht es in erster Linie darum, den Beginn einer unrühmlichen Serie zu verhindern.

„Nach den letzten beiden Niederlagen hoffe ich auf einen richtigen Sahnetag, damit wir mit unseren Zuschauern einen Sieg feiern können“, sagt Mirko Jaissle.

„Zuletzt haben wir im Training daran gearbeitet, die positive Aktionen zu verbessern“, gibt sich der Übungsleiter optimistisch. So habe man in den letzten beiden Partien immer wieder das Konterspiel des Gegners zugelassen. Hier sei künftig mehr Konzentration gefragt. Auch soll das Angriffsspiel geduldiger aufgezogen werden. Am Donnerstagabend haben die Baunataler daher verstärkt den Angriff traniert, um die 3-2-1-Abwehr der Gäste auszuhebeln.

Nicht mit im Training waren der immer noch verletzte Phil Räbiger und der angeschlagene Dennis Weinrich. Auch Daniel Botte konnte aus beruflichen Gründen nicht optimal trainieren.

„Für uns geht es darum, einen Fehlstart zu vermeiden – der Knoten muss platzen“, gibt Jaissle die Marschrichtung vor. Nach den bisherigen Negativ-Erfahrungen soll der Tabellenkeller im Duell mit den aktuell auf dem achten Platz rangierenden Blankenburgern endlich verlassen werden. „Wenn es uns gelingt, unsere Positionen wie geplant durchzuspielen, müsste eigentlich etwas drin sein“, sagt Jaissle weiter.

Ein Problem sieht der Trainer aber dennoch: die Größe der Gäste. „Blankenburg hat viele große Spieler in der Mannschaft, sodass auch unsere Verteidiger ordentlich gefordert sein dürften.“ (sol) Foto: Koch

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