3. Handball-Liga: Eintracht Baunatal gastiert am Sonntag bei Gummersbachs Reserve

Konzentration gefordert

Treffer versenkt: Felix Geßner war im Hinspiel beim 30:22 für den GSV Baunatal gegen den VfL Gummersbach II der erfolgreichste Großenritter Torschütze, hier gegen Torhüter Lasse Hasenforther. Foto: Schachtschneider

BAUNATAL. Mirko Jaissle, Trainer des Handball-Drittligisten GSV Eintracht Baunatal, kann mit „voller Kapelle“ am Sonntag die Fahrt nach Gummersbach antreten, also auch wieder mit Paul Gbur. Die Großenritter spielen dann um 17 Uhr beim VfL Gummersbach II in der neuen Schwalbe-Arena auf dem Gelände des früheren Dampfkesselherstellers Steinmüller an.

Und die Baunataler müssen schon ordentlich Dampf auf dem Kessel haben, wollen sie die letzte Heimniederlage gegen den TuS Volmetal wettmachen. Die zweite Mannschaft des Traditionsvereins VfL besteht aus jungen und ehrgeizigen Spielern und ist nur schwer ausrechenbar. „Sie ist eine der Wundertüten der Liga“, sagt Jaissle. „Man weiß nie, wer aus der ersten Mannschaft oder dem Bundesliga-A-Jugendteam dabei ist.“

Aber Jaissle sagt auch, dass sich seine Mannschaft auf ihr Spiel konzentrieren müsse. „Wir müssen unser Spiel machen, und das konzentriert von der ersten bis zur letzten Minute.“

Gegen Volmetal hatte das zumindest in der ersten Halbzeit bestens geklappt. Aber dann fehlte die „Leichtigkeit in der Bewegung“. Statt weiter die Laufstärke auszuspielen und mit dem Spiel in die Breite die Abwehr der Volmetaler zu knacken, habe man zu viel in die Mitte gespielt und war leichter auszurechnen.

„Wir haben uns selbst in diese schlechte Situation gebracht“, sagt Jaissle. Das kostete dann in der Schlussphase den Sieg. Aber über diese Dinge ist in dieser Woche im Eintracht-Training gesprochen worden.

„Die Mannschaft ist hoch motiviert“, sagt Jaissle. „Sie will die unnötige Niederlage gegen Volmetal vergessen machen.“ Klar ist, dass man in der Abwehr kompakt und aggressiv stehen muss. Und vor allem auf Sebastian Schöneseiffen ein Auge haben muss. Der 20 Jahre alte Rückraumspieler ist zumeist Dreh- und Angelpunkt des VfL-Spiels.

Im Hinspiel gelang das den Großenrittern ganz gut. Da gab es einen nie gefährdeten 30:22-Sieg in der Rundsporthalle. „Da haben wir ein wirklich gutes Spiel gemacht“, sagt Mirko Jaissle – in der Abwehr stark und mit guter erster und zweiter Welle. „Wenn wir erneut einen solchen Auftritt hinlegen können, dann sehe ich durchaus Chancen, etwas Positives aus dem Oberbergischen mitzunehmen“, glaubt Jaissle.

Dazu gehört dann eben, dass die Baunataler ordentlich Dampf auf dem Kessel haben, und das über die vollen 60 Minuten.

Von Peter Fritschler

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