3. Handball-Liga: Northeim empfängt am Samstag den HSV Bad Blankenburg

Das Lazarett lichtet sich

Licht am Ende des Tunnels: Der Northeimer HC mit Maurice Wilke kann nach und nach wieder auf zuletzt verletzte Spieler zurückgreifen. Archivfoto: zhp

Northeim. Die Drittliga-Handballer des Northeimer HC brauchen bei ihrem nächsten Heimspiel gegen den HSV Bad Blankenburg unbedingt einen Sieg, um sich im Kampf um den Klassenerhalt die Option auf eine mögliche Relegation zu erhalten. Anpfiff der Begegnung ist zur ungewohnten Heimspielzeit am Samstag um 19 Uhr in der Schuhwallhalle.

Die gute Nachricht gleich vorweg: Das zuletzt stark gewachsene Lazarett der Northeimer lichtet sich langsam aber sicher. Jannes Meyer und Jan-Niklas Falkenhain, die zuletzt bei der unglücklichen 29:30-Niederlage gegen Leipzig erstmals wieder mit dabei waren, werden immer fitter. Und Samstag wird aller Voraussicht nach auch Christian Stöpler wieder dabei sein, der den Bruch in seiner Hand auskuriert hat.

Diese drei positiven Personalien dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit Kai Effler und Leon Schnitt auch weiterhin wichtige Spieler verletzungsbedingt nicht antreten können. Schnitt wird für den Rest der Saison ausfallen und auch bei Effler sieht es nicht gut aus.

Das Hinspiel gegen Bad Blankenburg verlor der Northeimer HC mit 28:35. „Damals hat uns Paul Weyhrauch richtig Probleme gemacht. Das muss zu Hause besser laufen“, erinnert sich Barnkothe an den gefährlichsten Torschützen des Gegners. Der 25-Jährige führt mit 136 Treffern die Torjägerliste Bad Blankenburgs an. Im Hinspiel markierte er allein schon 13 Buden.

Nach Einschätzung von Barnkothe ist der kommende Gegner noch besser besetzt als zuletzt Leipzig. Und das, obwohl dieser „nur“ Zwölfter ist, Leipzig dagegen aber Vierter. „Die Staffel liegt leistungsmäßig einfach dicht beieinander.“

Um die beiden Punkte in der Schuhwallhalle zu behalten, wird die Deckungsreihe des NHC einige Schippen drauflegen müssen, um sich Gegenstoßmöglichkeiten zu eröffnen - beispielsweise über Paul-Marten Seekamp und Tim Gerstmann, die gegen Leipzig eine riesige kämpferische Leistung gezeigt haben.

Aber nicht nur diese beiden, auch ihre Mannschaftskameraden sind nach wie vor hoch motiviert. „Keiner lässt den Kopf hängen. Alle wollen den Klassenerhalt. Die Jungs ziehen toll mit“, sagt Barnkothe, der in diesem Zusammenhang auch gleich noch ein dickes Lob an das Northeimer Publikum gibt: „Die Fans stärken uns immer wieder super den Rücken.“ (zhp)

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