Deutscher Handballbund teilt Northeim in Staffel Nord-Ost ein

34 Spieltage! Northeimer HC vor Mammutsaison

Auszeit bei einem Spiel der Drittliga-Handballer des Northeimer HC. Trainer Carsten Barnkothe steht im Kreise seiner Spieler und gibt ihnen Anweisungen.
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Eine strapazenreiche Spielzeit steht den Drittliga-Handballern des Northeimer HC um Trainer Carsten Barnkothe ins Haus. Planmäßig losgehen soll es Anfang Oktober.

Northeim – Ein bisschen mehr Planungssicherheit hat Handball-Drittligist Northeimer HC bekommen. Der Deutsche Handballbund (DHB) hat die Staffeleinteilung für die Saison 2020/2021 veröffentlicht. Der NHC kämpft demnach in der Staffel Nord-Ost um Tore und Punkte .

- Northeimer HC - TSV Burgdorf II - 1. VfL Potsdam - Stralsunder HV - Mecklenburger Stiere Schwerin - Füchse Berlin II - Oranienburger HC - HC Empor Rostock - SC Magdeburg II - Eintracht Hildesheim - HG Hamburg Barmbek - SV Anhalt Bernburg - HC Burgenland - SC DHfK Leipzig II - HSG Eider Harde - TSV Altenholz - MTV Braunschweig - HSG Ostsee Neustadt/Grömitz

Insgesamt gibt es vier Staffeln, aus denen jeweils vier Mannschaften absteigen werden. Zwei der vier Staffelmeister steigen in die 2. Liga auf. Der erste Spieltag soll am ersten Oktoberwochenende stattfinden. So der Plan des DHB.

„Aufgrund der unklaren Corona-Lage hatten wir eigentlich mit kleineren Staffeln, damit weniger Spielen und einem Saisonstart im November gerechnet“, sagt NHC-Vorsitzender Knut Freter. Nun stehen seinen Jungs satte 34 Spieltage ins Haus.

Mit der Einteilung der Staffeln ist man im Northeimer Lager grundsätzlich zufrieden. Freter: „Es warten zwar wieder einige unbekannte Gegner und weite Auswärtsfahrten bis nach Rostock oder Stralsund auf uns, aber mit den Spielen gegen Burgdorf, Hildesheim und Braunschweig haben wir auch mal wieder Duelle, die man sogar als Derbys bezeichnen kann. Das ist auch toll für unsere Fans.“

Die Zielsetzung der Northeimer ist klar umrissen. „Für uns wird es vom ersten Spieltag an einzig und allein um den Klassenerhalt gehen“, verdeutlicht Freter. „Um das zu schaffen, brauchen wir mindestens noch drei Leute für den Rückraum.“

Auf dem Papier noch offen ist, wo der NHC seine fünfte Drittligasaison austragen wird. Der Antrag auf eine weitere Ausnahmegenehmigung für die zu kleine Schuhwallhalle liegt seit drei Wochen beim DHB. „Ich bin optimistisch, dass wir auch weiter dort spielen dürfen“, sagt Freter, der noch in dieser Woche endgültige Klarheit in dieser Frage erwartet.

Bis zum Saisonstart in zweieinhalb Monaten hofft man im NHC-Lager auf weitere Corona-Lockerungen. Aktuell wären Heimspiele vor den sonst üblichen 400 bis 500 Fans unmöglich. Stehplätze gäbe es gar keine, Sitzplätze nur mit 1,50 Metern Abstand. „Dann bliebe ein Drittel der Zuschauer übrig“, sagt Freter. Das wäre nicht nur schlecht für die Stimmung in der Halle, sondern auch für die Kasse.

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