Deutliche Niederlage beim Aufstiegskandidaten

Nichts zu holen in Krefeld für den Northeimer HC

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Klare Niederlage im Westen: Der Northeimer HC hatte in Krefeld keine Chance. Finnian Lutze, hier im Heimspiel gegen die Bergischen Panther, traf vier Mal.  

Krefeld. Leer ausgegangen sind die Drittliga-Handballer des Northeimer HC am Samstagabend. Sie kassierten bei Aufstiegskandidat HSG Krefeld eine am Ende zu deutliche 24:32 (13:14)-Niederlage.

Mit nur vier Rückraumspielern hatte sich das Team auf die lange Reise in den Westen gemacht. Und es sah anfangs danach aus, als würden die Krefeld Eagles den NHC überrollen. Im Angriff schien Rückraumspieler Kevin Christoph Brueren an seine Glanzleistung aus der Vorwoche anknüpfen zu wollen und warf sein Team nach zehn Minuten mit 5:1 in Front. NHC-Coach Carsten Barnkothe nahm eine Auszeit und wechselte Tim Gerstmann ein, der dem Angriff mehr Variabilität gab. Finnian Lutze glich in der 19. Minute zum 7:7 aus. Hinten zeichnete sich wiederholt Torhüter Frederic Stammer aus. „Wir hatten ein deutliches Plus bei der Torhüterleistung“, lobte Barnkothe den Dänen, der von der zehnten bis zur zwanzigsten Minute nur zwei Tore kassierte.

Wiederum Lutze und Hoppe warfen bis zur 23. Minute sogar einen 11:8-Vorsprung heraus. Doch in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit versuchte der NHC mehrfach vergeblich, mit hohen Würfen Paul Hoppe am Kreis zu erreichen, anstatt aus dem Rückraum zu werfen. Krefeld konterte und führte zur Pause mit 14:13.

In der Folge agierte die HSG aus dem Rückraum besser und erhöhte schnell auf 16:13. Nach 40 Minuten stand es 18:20 aus NHC-Sicht, als man merkte, dass die Kräfte der Northeimer immer mehr schwanden. Sie konnten das Tempo der Heimsieben nicht mehr mitgehen. So hatten die Eagles keine Mühe, das Resultat in die Höhe zu schrauben.

„Es ist schwer, ohne Wechselmöglichkeiten über 60 Minuten genügend Druck im Rückraum zu entwickeln“, erklärte Barnkothe. „Wir sind für den Gegner zu leicht ausrechenbar, wenn uns die Variationen im Rückraum fehlen“, sagte er. Die Ausfälle von Meyer, Krebs und Iliopoulos waren einfach nicht zu kompensieren.

NHC: Stammer, Gobrecht – Schlüter, Lange 4/3, Seekamp 6, Lutze 4, Hempel 1, Hoppe 4, Wilken 1, Gerstmann 3, Dewald, Stöpler 1. (zaj)

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