3. Handball-Liga: Baunataler unterliegen Erlangen II mit dünnem Kader 24:29

Niederlage früh besiegelt

Engagiert: Baunatals Florian Weiß (rechts) versucht, an Erlangens Florian Wagner vorbeizuziehen. Foto: Fischer

Baunatal. Für den GSV Eintracht Baunatal gab es in der 3. Handball-Liga gegen die Bundesliga-Reserve des HC Erlangen nichts zu holen. Mit 24:29 (8:14) hatten die Gastgeber das Nachsehen und stehen nun auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Ohne Phil Räbiger, Paul Gbur, Marvin Gabriel und Christian Schade besaß die junge, engagierte Eintracht-Mannschaft nicht die Klasse, dem Bundesliganachwuchs über 60 Minuten Paroli zu bieten. Streckenweise wirkten die Baunataler überfordert. Lediglich die Routiniers Sven Vogel und Felix Geßner – Letzterer spielte in der zweiten Hälfte sogar im linken Rückraum – hielten die Eintracht im Spiel und warfen mit 16 Toren über die Hälfte aller Treffer ihres Teams.

Zu Beginn versuchten die Gastgeber, mit Kreisanspielen zum Erfolg zu kommen. Die defensive 6:0-Abwehr der Gäste durchschaute frühzeitig das Vorhaben des GSV-Rückraums und fing die Bälle ab. Die Franken machten es besser – Kreisläufer Florian Wagner wurde immer wieder in Szene gesetzt. Nach 13 Minuten lagen die Gastgeber 3:8 zurück. Bis zum Pausenpfiff stand es 8:14.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Mirko Jaissle zu fehlerhaft. Sie kreierte kaum Chancen und schloss zu oft aus ungünstigen Lagen ab. Der gut aufgelegte HC-Torhüter Philipp Walzik hatte keine Probleme, die meisten Bälle abzuwehren. Durch einen 4:0-Lauf innerhalb von drei Minuten nach der Halbzeit war das Spiel bei der 18:8-Führung der Gäste frühzeitig entschieden. Aber anstatt zu resignieren, kämpften die Baunataler. Erlangen ließ die Zügel schleifen, und der GSV gestaltete das Ergebnis freundlicher, kam schließlich noch auf 24:29 heran.

Trainer Jaissle zeigte sich nach dem Abpfiff trotz der Niederlage nicht unzufrieden und sieht die Verletzungsmisere auch als Chance: „Wir haben uns mit dem Kader gut verkauft. Unsere jungen Spieler haben den eigenen Anspruch, dritte Liga zu spielen. Jetzt haben sie die Chance. Ihnen gestehe ich Fehler ein, sie müssen Erfahrung sammeln.“

Von Fynn Welch

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