Dritte Handballliga: Der GSV Eintracht Baunatal verliert gegen den TV Gelnhausen mit 22:29

Niederlage nach schwachem Spiel

Das hätte besser laufen können: Baunatals Maximilian Schütz. Foto: Hedler

baunatal. Der GSV Eintracht Baunatal ist nach der 22:29 (11:14)-Niederlage gegen den TV Gelnhausen wieder näher an die Abstiegszone der dritten Handballliga Ost gerückt. Die Gäste aus Südhessen entführten bei der in dieser Saison personell arg gebeutelten Eintracht verdientermaßen beide Punkte.

Darüber waren sich auch die Trainer einig. „Wir haben gegen die gut spielenden Gelnhäuser einfach nicht das richtige Gegenmittel gefunden“, befand GSV-Coach Mirko Jaissle. Und fügte hinzu: „Der verletzte Paul Gbur hat heute an allen Ecken und Enden gefehlt.“ TVG-Trainer Andreas Kalmann sprach von einem verdienten Sieg und hervorragender Deckungsarbeit.

Die Großenritter mussten gegen Gelnhausen sowieso auf die verletzten Dennis Weinrich und Felix Geßner verzichten, dazu kam der Ausfall von Gbur (Probleme im Hüftbereich). Phil Räbiger konnte die ganze Woche wegen einer Atemwegserkrankung nicht trainieren und war auch im Spiel noch angeschlagen. Zu allem Überfluss zog sich Rückraumspieler Justin Brand in der 36. Minute eine Adduktorenzerrung im rechten Oberschenkel zu und fiel für den Rest des Spiels aus. Zu viel für die Hausherren, um das alles kompensieren zu können.

Der GSV Baunatal lag zwar früh zwei Treffer zurück, ließ sich aber dadurch nicht beeindrucken. Die Großenritter fanden zu ihrem Spiel und lagen nach einer Viertelstunde mit zwei Toren vorn. Allerdings war hier schon deutlich zu erkennen, dass man im Angriff zu statisch agierte und zu früh abschloss. In der Abwehr störte man die Laufwege der Gelnhäuser zu spät und bekam keinen wirklichen Zugriff auf die angesagten Aktionen, sodass die Gäste immer wieder frei zum Wurf kamen. Besonders Sven Schreiber war von der GSV-Abwehr kaum in den Griff zu bekommen.

Bis zur Halbzeit sah allerdings alles noch recht passabel aus. Doch dann bekam Maximilian Schütz fragwürdige zwei Minuten und Gelnhausen festigte den Vorsprung. Als dann Zörb im Nachwurf - obwohl zwei Großenritter neben ihm standen - völlig frei das 18:13 (40.) erzielte, kippte die Partie. Dass die Eintracht danach resignierte, ist sicher etwas zu hart. Aber der Biss, das Spiel an sich zu reißen wie zuletzt gegen Bad Neustadt, fehlte.

„Wir haben alle gewusst, um was es heute geht“, sagte Christian Schade. „Aber wir haben den Gelnhäuser Angriff nicht unter Kontrolle bekommen. Und in der zweiten Halbzeit nichts auf die Platte gebracht.“

Von Peter Fritschler

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.