Der 29:27 Heimsieg war nichts für schwache Nerven

Krimi am Schuhwall: Northeim macht es spannend gegen die Panther 

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Das war ein harter Kampf: Northeims Marlon Krebs gegen Torben Schneider (links) und Bastien Arnaud. Letztlich blieben die Punkte beim NHC.

Northeim. Dank großer Kampfkraft und einem starken Finnian Lutze, der sein Team mit zwei Toren kurz vor Schluss auf die Gewinnerstraße brachte, hat Handball-Drittligist Northeimer HC am Sonntag seinen ersten Heimsieg in dieser Saison gelandet.

Die HSG Bergische Panther wurde 29:27 (13:13) bezwungen. Dabei war die Schlussphase einmal mehr nichts für schwache Nerven. Bedanken kann sich das Team auch bei Torwart Frederic Stammer, der mit zwei Paraden in der Schlussminute den Erfolg sicherte. Damit hält das Barnkothe-Team mit 5:3 Punkten auf Platz sechs den Anschluss nach oben.

Nach einer turbulenten Woche mit Verletzungen und Krankheiten hatte Trainer Carsten Barnkothe eine ungewohnte Anfangssieben aufgestellt. Mit Tim Gerstmann und Paul Hoppe saßen zwei etatmäßige Spieler auf der Bank, auch Efthymios Iliopoulos gehörte nach seiner Bänderverletzung nicht zum Kader. So bildeten Marlon Krebs, Philipp Hempel, Paul-Marten Seekamp und Yannik Schlüter lange Zeit das Rückgrat der Mannschaft, die schnell einem Rückstand hinterherlief (1:4/ 4:6). 

Erst in der 18. Minute gelang dem mittlerweile eingewechselten Hoppe der Ausgleich zum 8:8. Gemeinsam mit Sören Lange erhöhte Hoppe dann zwar zum 10:8, doch hatte der Northeimer Angriff an diesem Abend zu wenig Vertrauen in sein Passspiel und schloss viele Angriffe zu schnell ab. Dabei lud die stabile, aber unbewegliche Abwehr der Panther eigentlich gerade dazu ein.

Auch in der zweiten Halbzeit ging lange nicht viel für den NHC-Angriff. Erst nach einem gehaltenen Siebenmeter von Torwart Gobrecht erkämpfte Gerstmann eine erneute Zwei-Tore-Führung, die Stammer und Lange auf 25:20 ausbauten. Doch zwei berechtigte Zeitstrafen gegen Hempel und Gerstmann auf der linken Abwehrseite nutzten die Panther, um zum 26:26 auszugleichen. Nun war es Lutze, der aus dem Rückraum lange verzögerte, den sehr schnellen Gästetorwart damit verlud und mit den beiden Toren zum 27:26 und 29:27 den Sieg des NHC herauswarf. Auf der Gegenseite war Stammer zwei Mal zur Stelle und vereitelte Großchancen der Gäste in starker Manier.

NHC: Stammer 1, Gobrecht – Schlüter 1, Krebs 4, Lange 8/3, Seekamp 3, Lutze 3, Hempel, Hoppe 5, Wilken, Gerstmann 2, Dewald, Stöpler 2 (zaj)

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