Schweres Heimspiel am Sonntag ab 17 Uhr in der Schuhwallhalle

Northeimer HC empfängt den Tabellenzweiten HSG Rodgau Nieder-Roden

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Vor drei Wochen spielte der NHC mit Efthymios Iliopoulos (am Ball) gegen Spitzenreiter Großwallstadt st ark auf. Letztlich verlor man dennoch knapp und unglücklich. Sonntag geht es gegen Rodgau Nieder-Roden, den Tabellenzweiten. 

Northeim – Einen heißen Tanz erwartet Carsten Barnkothe, Trainer der Drittliga-Handballer des Northeimer HC, am Sonntag ab 17 Uhr beim Heimspiel in der Schuhwallhalle gegen den Tabellenzweiten HSG Rodgau Nieder-Roden. Bei der 27:31-Niederlage im Hinspiel lag man lange Zeit sogar in Front, bevor dem kleinen Kader am Ende doch noch die Luft ausging und Rodgau das Spiel für sich entschied.

Erbarmen zu spät, die Hesse komme! Vermutlich erklingt am Sonntag auch wieder die inoffizielle Hessen-Hymne, wenn die HSG Rodgau Nieder-Roden aus dem Frankfurter Speckgürtel in der Schuhwallhalle aufläuft. Denn aus dem „Saint Tropez am Baggersee“ stammt nicht nur die überregional bekannte Mundartkapelle Rodgau Monotones, sondern die Stadt beheimatet auch seit vielen Jahren einen von zahlreichen renommierten Handballklubs rund um Frankfurt.

Seit 2006 spielen die selbst ernannten Baggersee-Piraten in der hessischen Oberliga oder in der 3. Liga, wobei sich das Team seit 2013 als feste Größe in der dritthöchsten Klasse etabliert hat. Dank vieler starker Auftritte ist Rodgau (31:13 Punkte) ein heißer Anwärter auf die Vizemeisterschaft. Die Möglichkeit, sogar noch mehr zu erreichen, vergab das Team von Trainer Jan Redman im Heimspiel gegen Großwallstadt (37:7 Punkte), als sich der TVG dank größerer Cleverness durchsetzte.

Northeims Coach Carsten Barnkothe erwartet von den Hessen - wie im Hinspiel - eine kompromisslose 6:0-Deckung. Das gab vor allem Tim Gerstmann damals Gelegenheit zu seinen verdeckten Würfen, aber auch Malte Wodarz konnte sich mehrfach durchsetzen. Dank Videostudium dürften sich allerdings mittlerweile alle Gegner auf den Medizinstudenten eingestellt haben.

Auf einen besseren Tag als zuletzt bei der 25:35-Klatsche bei Dutenhofen-Münchholzhausen II hoffen Sören Lange und Efthymios Iliopoulos. Als „wie gelähmt“ bezeichnete Barnkothe das Auftreten einiger seiner Spieler vor Wochenfrist und setzt nun auf den Willen zur Wiedergutmachung. Denn: „Jede Partie ist jetzt ein Schlüsselspiel“, appelliert Barnkothe. Im Falle einer Niederlage droht seiner Crew (13:33) sogar das Abrutschen auf den drittletzten Platz, falls Kirchzell (12:30) das Kellerduell gegen Bad Neustadt (9:35) für sich entscheidet.

Aber: Gegen Mannschaften von oben hat der Northeimer HC zuletzt oft gut ausgesehen. Allerdings schlug sich das nie in Zählbarem nieder. „Wir waren immer konkurrenzfähig, aber es fehlte einfach das letzte Quäntchen Glück. Vielleicht haben wir das ja diesmal“, hofft der Coach. 

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