Heimspiel am Sonntag ab 17 Uhr in der Schuhwallhalle

Northeimer HC geht auf Panther-Jagd

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Neue Anweisungen vom Coach: Trainer Carsten Barnkothe im Kreise seiner Mannschaft. Sonntag ab 17 Uhr geht es am Schuhwall gegen die HSG Bergische Panther.  

Northeim. Zumindest ein wenig Ernüchterung ist eingekehrt beim Handball-Drittligisten Northeimer HC nach der 30:34-Niederlage gegen den Bundesliganachwuchs des TBV Lemgo am vergangenen Wochenende.

Vor dem Heimspiel gegen die HSG Bergische Panther am Sonntag ab 17 Uhr in der Schuhwallhalle ist es nach wie vor die Abwehr, die Trainer Carsten Barnkothe Sorgen macht.

20 Gegentore in der ersten Halbzeit in Augustdorf konnte auch ein gut spielender Angriff nicht kompensieren. Hier legte Barnkothe nach dem Spiel dann auch den Finger in die Wunde, als er mehr Engagement und konsequenteres Eingreifen auf allen Positionen forderte. Um den aktuellen achten Platz zu halten, muss das Heimspiel gewonnen werden.

Die Bergischen Panther, zwischen Köln und Düsseldorf im Bergischen Kreis zuhause, sind ebenso wie der NHC als Spielgemeinschaft aus drei ganz unterschiedlichen Stammvereinen entstanden. Mit 25 Teams, darunter Frauen-Oberliga und rund ein halben Dutzend Jungendmannschaften in den oberen Ligen, sind die Panther mittlerweile die größte Handballspielgemeinschaft in NRW und spielen seit 2017 in der Weststaffel der 3. Liga. Trainer Marcel Mutz ist seit drei Jahren für das Team verantwortlich und stand mit seiner Truppe in der vergangenen Saison fast ausschließlich auf einem sicheren Mittelplatz. Nach Rang sieben in der ersten Drittliga-Saison schauen die Panther nun durchaus ein wenig auf die Spitzenplätze.

Das Spiel der Panther ist auf Geschwindigkeit der ersten Welle ausgelegt – und auf die Treffsicherheit der Außenspieler. So war Rechtsaußen Jan Blum mit 116 Toren Spitzenwerfer seines Teams, vor Linksaußen Sven Jessusek (107). Mit Max Weiss ist seit Saisonbeginn zudem ein Kreisläufer mit Bundesliga-Erfahrung (Düsseldorf, Bergischer HC) an Bord, der nach einer Handballpause wieder in den semi-professionellen Bereich wechseln wollte. Auf Halblinks haben sich die Panther zudem mit Jens-Peter Reinarz verstärkt, ebenfalls ein alter Hase, der mit seinen 36 Jahren viel Erfahrung aus der 1. und 2. Liga mitbringt.

Aufpassen muss die Abwehr um Paul Hoppe aber auch auf die Rückraumspieler Justus Überholz und Simon Wolter, die nicht nur torgefährlich sind, sondern auch sehr gut die Außen einbinden (zaj)

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