Erste Saisonniederlage für Team von Trainer Carsten Barnkothe

Northeimer HC geht in Leipzig leer aus

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So frei zum Abschluss wie hier im Heimspiel gegen Großsachsen kam Paul-Marten Seekamp am Samstag in Leipzig nur selten. 

Leipzig – Gut gestartet und am Ende zu hoch verloren: Mit 29:37 (16:18) unterlagen die Northeimer Drittliga-Handballer am Samstagabend dem SC DHFK Leipzig II. Das Nachwuchsteam des Bundesligisten arbeitete stark in der Abwehr. Die laut Trainer Carsten Barnkothe ärgerliche Niederlage war vor allem dem schwachen Angriff seines Teams anzulasten, der zu schnell den Abschluss gesucht hat.

Die Gäste starteten gut. Efthymios Iliopoulos gelang beim 6:4 (9.) erstmals eine Zwei-Tore-Führung für sein Team. Doch dann häuften sich die Fehler. Gegen die sehr gut eingestellte Leipziger Defensive, die Malte Wodarz ausschaltete, fehlten Geduld und Übersicht. Zudem scheiterten Barnkothes Schützlinge immer wieder am guten Leipziger Torwart. Die folgenden Gegenstöße verwertete in erster Linie Julius Meyer-Siebert (zehn Tore). Nur kurz fing sich Northeim und ging wieder in Führung (9:7/10:9/11:10).

Nach 20 Minuten riss der Faden im Angriff endgültig. „Leipzig hat sich sehr gut auf uns eingestellt. Die Abwehr hat Malte und Efthymios oft gut ausgeschaltet“, stellte Barnkothe anschließend fest. Yannik Springer, der für Wodarz gekommen war, trug mit zwei Toren dazu bei, dass die Sachsen nicht bereits zu Pause höher führten. „Mit Yannik geht es Schritt für Schritt voran. Er hat drei Ligen übersprungen und kann sich entwickeln“, lobte Barnkothe den Ex-Moringer. Tim Gerstmann verkürzte noch zum 16:18-Halbzeitstand.

Der Trainer stellte in der zweiten Halbzeit seine Abwehr offensiver auf, doch Jugend-Nationalspieler Elias Gansau erhöhte den Vorsprung aus dem Rückraum immer wieder auf fünf Tore. Northeim versuchte beim 28:32 noch einen letzten Spurt, doch nachdem Yannik Schlüter und Paul-Marten Seekamp fünf Minuten vor der Sirene vom Platz mussten, erhöhte Leipzig noch auf 37:29. Barnkothe: „Das Ergebnis fällt zu hoch aus, doch wir waren im Angriff zu ungeduldig. Da müssen wir einfach schlauer spielen.“

NHC: Ullrich, Gobrecht, Wenderoth - Gerstmann 3, Hempel 1, Iliopoulos 6, Lange 3, Schlüter, Seekamp 3, Springer 2, Stöpler 5/5, Wodarz 1.

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