Verdienter Sieg gegen den VfL Gummersbach II

Der Northeimer HC ist zurück in der Spur

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Hoch in der Luft: Malte Wodarz steuerte am Sonntag zwei Treffer zum Heimsieg seines Northeimer HC gegen den VfL Gummersbach II bei.  

Northeim. Die Drittliga-Handballer des Northeimer HC haben sich von ihrer vor einer Woche gegen Minden II erlittenen ersten Heimniederlage der Saison bestens erholt. Das untermauerten die Schützlinge von Trainer Carsten Barnkothe am Sonntag eindrucksvoll mit einem verdienten 29:22 (14:11)-Erfolg in der Schuhwallhalle gegen den allerdings personell dezimierten VfL Gummersbach II.

Vor den eigenen Fans drehten die Schwarz-Gelben in den letzten 20 Minuten voll auf und festigten gegen den Bundesliga-Nachwuchs aus dem Bergischen Land den siebten Tabellenplatz. Dabei sah es für den NHC anfangs nach einem zähen Spiel aus. Trotz optischer Überlegenheit fand der Ball zu selten den Weg ins Tor. Bis zur zehnten Minute rannten die Mannen um Paul-Marten Seekamp unnötig einem Rückstand nach. Mit der ersten Zeitstrafe gegen Gummersbachs herausragenden Kreisläufer Jonas Stüber übernahm Northeim das Kommando und zog nach einer Viertelstunde auf 8:5 davon. Der VfL - nur mit zwei Auswechselspielern angetreten - agierte nun behäbig und oft am Rande des Zeitspiels. Dem NHC gelang es dennoch nicht, sich entscheidend abzusetzen.

„Noch sind wir nicht so ausgebufft, wie andere Mannschaften“, kommentierte Barnkothe das gefällige Laufspiel des NHC, das jedoch oft am gegnerischen Torwart René Kroß oder der Hallenwand scheiterte. Das Halbzeitergebnis von 14:11 hätte höher sein können.

Nach der Pause unterband Gummersbach die spielerische Überlegenheit des Gegners durch aggressive Manndeckung. Zeitweise wurde der komplette Northeimer Rückraum weit in der eigenen Hälfte des NHC gedeckt, was den technisch versierten Spielern wie Tim Gerstmann und Christian Stöpler Raum für Einzelaktionen verschaffte. Nachdem Kreisläufer Jonas Stüber nach der dritten Zeitstrafe (40.) sowie kurze Zeit später auch Abwehrrecke Joe Schuster wegen groben Foulspiels die Platte verlassen mussten, konnte Gummersbach nur noch mühsam ein Desaster verhindern.

„Die roten Karten kamen uns natürlich entgegen. Aber wir haben auch das Tempospiel des gegnerischen Torwarts unterbunden und Frederic Stammer hat nach anfänglichem Pech hinten einiges rausgeholt“, ordnete Barnkothe den Lauf vom 21:18 zum 29:19 ein. Zudem klappten auch wieder die Konter über Lange und Stöpler.

NHC: Stammer, Gobrecht - Schlüter, Iliopoulos 4, Lange 7/6, Seekamp 4, Lutze, Hempel 1, Hoppe 1, Wilken 2, Gerstmann 4, Dewald, Stöpler 4, Wodarz 2. 

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