In der ersten Halbzeit desolate Gäste haben dem Topteam nichts entgegenzusetzen

Northeimer HC kassiert heftige Klatsche in Leutershausen

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NHC-Torhüter Fabian Ullrich , hier im Heimspiel gegen Oftersheim/Schwetzingen, war am Sonntag um seinen Job nicht gerade zu beneiden.

Leutershausen – Mit einer deprimierenden 21:34 (8:21)-Niederlage ist Handball-Drittligist Northeimer HC am Sonntag vom Gastspiel beim Tabellenzweiten SG Leutershausen zurückgekehrt.

Die Gäste verschliefen die ersten Minuten komplett und lagen nach einer Viertelstunde mit elf Toren zurück. Zwar steigerte sich das Team nach katastrophaler erster Halbzeit und agierte zwischenzeitlich auf Augenhöhe, mehr als ein Aufbäumen kam jedoch nicht heraus. So bleibt der NHC Vorletzter.

Das hatte sich Jannes Meyer sicherlich anders vorgestellt. Nach fast einem Jahr Verletzungszeit meldete er sich gegen die roten Teufel zurück. Doch die Klatsche bei den Mittelfranken konnte auch er nicht verhindern. Leutershausen legte nach der Niederlage vom vergangenen Wochenende gegen Elbflorenz II los wie die Feuerwehr, während der NHC im Angriff im Tiefschlaf versunken schien. „Wir waren nicht auf der Platte. Da hat jeder Biss gefehlt“, sagte der enttäuschte Trainer Carsten Barnkothe nach dem Spiel. Erst nach zehn Minuten erlöste Malte Wodarz seine Mannschaft und erzielte den ersten Treffer zum 1:6. Es sollte weitere sechs Minuten und sechs Leutershäuser Treffer dauern, bis Jannis Wilken die Lücke zum 2:12 fand. Da war das Spiel längst gelaufen. Für den entnervten Fabian Ullrich kam Lennart Gobrecht ins Tor. Doch die Franken schafften es, den Vorsprung zur Halbzeit sogar auf 21:8 auszubauen.

In Durchgang zwei stellten sich die Schwarz-Gelben besser auf das Schiedsrichtergespann ein, welches viele Härten durchgehen ließ. Doch reihenweise versagten selbst den versierten Gästespielern vor dem gegnerischen Tor die Nerven. Ob Sören Lange, Efthymios Iliopoulos oder Tim Gerstmann – an diesem frühen Abend ging einfach nichts für das Team. Gegen nachlassende Gastgeber gelang so lediglich eine ausgeglichene zweite Halbzeit (13:13).

Einziger Lichtblick: Keeper Björn Wenderoth, der sich in den letzten 20 Minuten den roten Teufeln entgegenstemmte und sich mit einem Tor auszeichnen durfte. „Mund abputzen und nächste Woche besser machen“, blickte Barnkothe schnell in die Zukunft.

NHC: Ullrich, Gobrecht, Wenderoth 1 – Schlüter 1, Lange 1, Seekamp, Hempel, Iliopoulos 3, Meyer 1, Wilken 1, Gerstmann 1, Bode, Nowak 2, Stöpler 4/4, Wodarz 6. 

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