Am Ende geht dem Team im letzten Spiel des Jahres die Kraft aus

Northeimer HC spielt gut, verliert aber in Spenge

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Gegenstoß: So frei wie hier im Heimspiel gegen Großenheidorn kam Sören Lange am Samstagabend in Spenge zu selten zum Abschluss.

Spenge. Mit einem respektablen Ergebnis haben sich die Drittliga-Handballer des Northeimer NC am Samstagabend in der Spenger Sporthalle gegen den starken Aufsteiger in die Weihnachtspause verabschiedet. Bei der 26:29-(14:15)-Niederlage gegen TuS Spenge war Schwarz-Gelb lange die bessere Mannschaft, doch in der zweiten Halbzeit mussten die Jungs der langen und kräftezehrenden Saison Tribut zollen und die Punkte dem Gastgeber überlassen.

„Hochachtung vor dieser Leistung“, sagte Trainer Carsten Barnkothe. Ohne den etatmäßigen Stammtorhüter Frederic Stammer (geschont wegen möglicher Überlastung) und den beiden Rückraum-Stützen Jannis Meyer und Efthymios Iliopoulos bot das Team über weite Strecken eine kämpferisch hervorragende Leistung und hätte die erste Halbzeit durchaus positiver gestalten können.

Finnian Lutze warf den NHC zum 1:0 in Front, Spenge konterte, setzte sich jedoch nie mehr als mit zwei Toren ab. Anschließend hielt Sören Lange den NHC mit Strafwürfen und Kontern im Spiel, Spenges Kreisläufer Oliver Tesch (elf Tore) fand jedoch zu oft Lücken in der Northeimer Abwehr und entschied die Halbzeit mit dem 15:14 beim Schlusspfiff zugunsten seines Teams.

Anfang der zweiten Hälfte setzte sich Spenge auf 19:16 ab, ehe Lutze beim 19:20 der Anschluss gelang. „Man merkte Finnian an, dass er die Woche über nicht trainieren konnte, doch er hat eine prima Partie gespielt“, lobte Barnkothe. Dann jedoch schwanden dem NHC die Kräfte. Der TuS nutzte Zeitstrafen gegen Schlüter und Seekamp zur entscheidenden 25:19-Führung, die der Tabellenvierte geschickt verteidigte. Etwas spät taute auch Malte Wodarz mit vier Toren auf, dem laut Barnkothe in der ersten Halbzeit das Wurfglück fehlte.

Als Unterstützung für Keeper Lennart Gobrecht, der Stammer vertrat, war Torwart-Oldie Mark-Oliver Wode (45) dabei und hielt mit Gobrecht gegen Spenges überragenden Kreisläufer Tesch sowie gegen Fabian Breuer (acht Tore) alles, was zu halten war. „Insgesamt ein gutes Spiel der Mannschaft, die auf ihre Leistung in diesem Jahr stolz sein kann“, sagte Barnkothe. Doch dies war das eine Spiel zu viel für den personell gebeutelten NHC, der aber mit einem hervorragenden siebten Platz ins neue Jahr geht.

NHC: Wode, Gobrecht – Schlüter 2, Lange 6/3, Seekamp 2, Lutze 4, Hempel, Hoppe 1, Wilken 2, Gerstmann 3, Stöpler 2, Wodarz 4.

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