37:30-Erfolg in der Schuhwallhalle

Der Northeimer HC überrollt Leichlingen

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Aus dem Rückraum zum Erfolg: Der Northeimer HC mit Efthymios Iliopoulos besiegte am Sonntag den Gast aus Leichlingen deutlich.

Northeim – Mit einem verdienten 37:30 (16:14)-Sieg gegen den Leichlinger TV eroberte Handball-Drittligist Northeimer HC am Sonntag in der Schuhwallhalle den siebten Tabellenplatz. Mitte der zweiten Halbzeit machten es die Gastgeber spannend, als ein scheinbar sicheres Sieben-Tore-Polster auf zwei Treffer schrumpfte. Doch mit Finnian Lutze und Malte Wodarz stachen gleich zwei Trümpfe von Trainer Carsten Barnkothe zum zehnten Heimsieg.

Gegen den erfahrenen, aber verletzungsbedingt dezimierten Leichlinger Kader setzte Barnkothe auf Routine. Mit der Achse Gerstmann/Hoppe/Seekamp versuchte er, das behäbige, aber clevere Spiel des LTV zu unterbinden. Doch zunächst vergaben beide Mannschaft Chance auf Chance, sodass nach zehn Minuten erst ein 4:2 auf der Anzeigentafel stand. Dann gab der NHC Gas und erhöhte auf 7:3, aber Leichlingen fand immer wieder Lücken und zog durch Routinier David Kreckler nach. Dennoch erspielte sich Northeim eine sichere Fünf-Tore-Führung zum 14:9 (21.). Dann zog Kreckler alle Karten: Erst ging er ohne Fremdzugriff oskar-reif zu Boden und nutzte anschließend die Zeitstrafe gegen Hempel, um sein Team heranzubringen. Gellende Pfiffe begleiteten Kreckler von da an, doch zur Pause stand es nur noch 16:14 für den NHC.

Die zweite Hälfte begann verhalten. Leichlingen spielte weiter behäbig, doch auf jedes Tor des LTV hatte Schwarz-Gelb eine Antwort. Leichlingens Abwehr stand oft weit vor dem eigenen Kreis, was Malte Wodarz Gelegenheit gab, sich einzuwerfen. Aber durch kleine Fehler schmolz die scheinbar sichere Führung auf zwei Tore (28:26/51.). Barnkothe wechselte die Torleute durch, Wodarz dagegen schaute sich den Leichlinger Keeper aus. Drei Mal ging der Ball durch die Beine von David Ferne. Nach und nach bekamen die Gastgeber das Spiel nun gegen kräftemäßig nachlassende Leichlinger in den Griff.

„Wir haben immer wieder Tempo gemacht. Mit Lutze und Wodarz konnten wir frische Leute bringen und der Stammsieben eine Pause verschaffen. Das hat den Ausschlag gegeben“, bilanzierte Barnkothe. 

Northeimer HC: Stammer, Gobrecht – Iliopoulos 4, Lange 5, Seekamp 3, Lutze 1, Hempel 1, Hoppe 5, Wilken 1, Gerstmann 5, Stöpler 5, Wodarz 7.

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