Samstag geht es zum TuS Spenge

Northeimer HC verabschiedet sich mit einem Auswärtsspiel in die Weihnachtspause

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Allein gegen alle: Tim Gerstmann, hier beim Heimspiel gegen Großenheidorn, hat mit seinem NHC am Samstag die hohe Hürde beim Tabellenvierten zu überwinden.  

Northeim. Lediglich mit einem Rumpfkader treten die Drittliga-Handballer des Northeimer HC am Samstagabend (19.15 Uhr) zum schweren Auswärtsspiel beim TuS Spenge im nordrhein-westfälischen Herford an. Neben den Langzeitverletzten Jannes Meyer und Torwart Marcel Armgart stehen nun vor dem letzten Auftritt des Jahres auch noch Michael Dewald und „Carlos“ Iliopoulos auf der Verletztenliste.

Als das eine Spiel zu viel in diesem Jahr charakterisiert Trainer Carsten Barnkothe die Begegnung gegen den zweimaligen Amateurpokalsieger, der im Hinspiel nach einem Sechs-Tore-Rücksand noch einen Punkt aus der Schuhwallhalle entführte. „Unsere Mannschaft pfeift aus dem letzten Loch. Aber wir nehmen das Spiel gegen Spenge natürlich voll an und werden alles geben“, sagt der Coach und weiß natürlich um das kämpferische Herz seiner Truppe.

Doch auch Barnkothe freut sich auf die Weihnachtspause, die wegen der Handball-WM der Herren diesmal bis zum 27. Januar dauert. Die Trainingsbeteiligung war aufgrund von Grippe und Bronchitis die Woche über eher mau. Tim Gerstmann und auch die beiden verbliebenen Torhüter fehlten, Michael Dewald kuriert eine Fußverletzung aus und Paul-Marten Seekamp musste älteren Verletzungen Tribut zollen. Er wird aber am Wochenende wieder im Team stehen.

Beim Rückspiel gegen Spenge könnte dann - wie auch am vergangenen Wochenende beim Heimsieg gegen Großenheidorn - der Nachwuchs verstärkt auf dem Feld stehen. Denn mittlerweile sitzt beim NHC auch der zweite Anzug. So bewies Finnian Lutze, dass er trotz seiner erst 18 Jahre bereits Verantwortung im Angriff übernehmen kann. Auch der erst spät zum Team gestoßene Malte Wodarz ist mit zunehmender Spielpraxis auf der linken Seite mehr als nur ein reiner Shooter, während Philip Hempel, der mit Paul Hoppe und Seekamp den gegnerischen Rückraum blockt, zuletzt mit einem Kempa-Tor beim schnellen Spiel nach vorn begeisterte.

Nur moralische Unterstützung wird von Jannes Meyer kommen, der weiterhin an seiner Augenverletzung laboriert. „Das Gesichtsfeld ist noch eingeschränkt, was aber für Verletzungen dieser Art typisch ist. Es dauert einfach, bis sich Sehnerv und Augapfel vom Schlag erholt haben“, sagt Meyer, der sein Team zwei Tage vor Heiligabend natürlich vor Ort unterstützen wird.

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