Pleite in Hannover: Northeimer HC zurück am Tabellenende

Auswärts klappt’s nicht: Der Northeimer HC mit Trainer Carsten Barnkothe unterlag am Samstag in Hannover mit 22:35. Unser Bild entstand bei einem Heimspiel in der Schuhwallhalle. Archivfoto: zhp

Hannover. Optimistisch waren die Drittliga-Handballer des Northeimer HC am Samstag zur Partie beim HSV Hannover gereist.

Der zweite Saisonsieg gegen Groß Umstadt am vergangenen Wochenende hatte Hoffnungen auf den ersten Erfolg in fremder Halle geweckt. Doch auch die stattliche NHC-Fankulisse, die die Truppe von Trainer Carsten Barnkothe in die Landeshauptstadt begleitet hatte, konnte nicht verhindern, dass das Team am Ende bei der 22:35 (10:17)-Niederlage nie eine Chance hatte.

Weil Lok Pirna, nächster Gegner des NHC am Samstag in der Schuhwallhalle, zeitgleich 28:26 gegen Dessau-Rosslau gewann, rutschte die Barnkothe-Sieben wieder auf den letzten Tabellenplatz zurück. Und das setzt die Northeimer unter Druck. „Wir müssen gegen Pirna auf jeden Fall gewinnen“, macht Barnkothe jetzt schon klar.

In Hannover startete der NHC - angefeuert von weit über 100 mitgereisten Fans - sehr gut. Nach einer knappen Viertelstunde führte er 8:5. Die Gastgeber waren geschockt, fingen sich dann aber sehr schnell, drehten den Spieß um und machten Tor und Tor. Zur Pause lagen die Gäste aus Südniedersachsen bereits 10:17 zurück.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich Hannovers Sturmlauf fort. Spätestens nach der ersten Zehn-Tore-Führung der Gastgeber durch einen Treffer von Jannis Pille zum 11:21 (35.) war die Partie im Grunde genommen gelaufen. Hannover gab Northeim verdient mit 22:35 das Nachsehen.

„Wie waren in der ersten Viertelstunde gut, den Rest des Spiels aber kollektiv zu schwach“, zog der enttäuschte Trainer sein Fazit. „Zu zögerlich, zu zaghaft und im entscheidenden Moment stets einen Schritt zu langsam.“

Probleme hatte der NHC vor allem mit der 6:0-Deckung Hannovers. „Daran haben wir uns die Zähne ausgebissen. Angriffe wurden zu schnell und aus schlechten Positionen erfolglos abgeschlossen“, beschrieb der Coach. Auch die Deckung arbeitete nicht gut. Sie war zu langsam und in der Seitwärtsbewegung nicht aktiv genug.

NHC: Armgart, Pförtner - Fleischmann 2, Meyer, Wilke 5, Schnitt 1, Lange, Seekamp 2, Effler 4, Gerstmann 2, Falkenhain 1, Stöpler 4, Henniges 1. (zhp)

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