Handball, 3. Liga

Punktgewinn in Blankenburg: Eintracht Baunatal hält die Klasse

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Nicht zu stoppen: Baunatals Felix Rehberg (links, hier gegen Coburgs Nikola Franke) rettete seinem Team in Bad Blankenburg mit zwei Treffern in der Schlussphase einen Punkt.

Kassel/Blankenburg. Eine Punktlandung hat der GSV Eintracht Baunatal in der 3. Handball-Liga hingelegt.

Einen Zähler benötigte die Mannschaft von Trainer Dennis Weinrich vor dem Spiel beim HSV Bad Blankenburg, um den Klassenerhalt perfekt zu machen.

Kassel/Blankenburg. Eine Punktlandung hat der GSV Eintracht Baunatal in der 3. Handball-Liga hingelegt. Einen Zähler benötigte die Mannschaft von Trainer Dennis Weinrich vor dem Spiel beim HSV Bad Blankenburg, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Durch das 31:31 (15:16) holte sich die Eintracht genau diesen Punkt und kann entspannt in die zwei restlichen Spieltage gehen.

Im Hexenkessel von Bad Blankenburg war es ein sehr schnelles und kampfbetontes Spiel. Es entwickelte sich eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Baunataler lagen zunächst 1:3 zurück (9. Minute), führten dann 6:4, um schließlich wieder 7:11 ins Hintertreffen zu geraten (22.). In dieser Phase machten die Baunataler gerade in der zweiten Welle zu viele technische Fehler. Aber die Gäste fingen sich wieder, agierten ruhiger und drehten die Partie. Mit seinem Treffer vier Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit sorgte Sven Vogel für die 16:15-Pausenführung.

Auch in der zweiten Hälfte blieb es ein umkämpftes Spiel, schließlich wollte auch das Schlusslicht Blankenburg seine Chance auf den Klassenerhalt wahren. Angeführt vom starken Paul Gbur verteidigten die Baunataler ihre Führung, bauten diese sogar bis zum 27:24 (49.) auf drei Tore aus. „In dieser Phase hätten wir den Deckel draufmachen müssen, aber wir haben dann wieder einige Fehler gemacht“, sagte Weinrich. Die Gäste hatten in Bad Blankenburg nur einen kleinen Kader zur Verfügung. Marvin Gabriel fehlte weiter verletzt. Da Niklas Plümacher nur in der Abwehr eingesetzt werden und Christian Schade aufgrund seiner Verletzung lediglich zwei Siebenmeter werfen konnte, hatte Weinrich kaum Möglichkeiten, im Rückraum zu wechseln.

So gingen bei der Eintracht in der Schlussphase auch etwas die Kräfte aus. Durch einen 4:0-Lauf drehte der HSV die Partie erst auf 28:27 (55.) und führte drei Minuten vor dem Ende 31:29. Aber die Großenritter kamen noch einmal zurück. Im Zusammenspiel mit Gbur setzte Kreisläufer Felix Rehberg zweimal eine faire Sperre und verwandelte dann eiskalt – erst zum 30:31 (58.) und 50 Sekunden vor dem Ende zum 31:31-Endstand.

„Wir haben stark gekämpft und uns den ersehnten Punkt zum Klassenerhalt geholt“, sagte Weinrich. „Ich bin stolz auf die Mannschaft.“

Blankenburg: Rein, Brand; Bogatzki, Grohmann 6/3, Krejcirik, Hempel 1, Brykner 1, Valincic 1, Kiss 2, A. Werner, Geci 4, Lielais 5, M. Werner 7, Große 4.

Baunatal: Horn, Paar; Weiß 1, Rehberg 4, Gbur 6, Plümacher, Schade 2/2, Vogel 7, Räbiger 3, Geßner 7, Drönner 1.

SR: Magalowski/Schwieger Z.: 320 

Strafminuten: 6 / 4

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