3. Handball-Liga: Eintracht Baunatal trifft heute auf Fürstenfeldbruck

Räbiger ist wieder fit

Kehrt in die Mannschaft des GSV Eintracht Baunatal zurück: Phil Räbiger (links). Foto: Fischer

Baunatal. Sehnsüchtig warten die Handballer des Drittligisten Eintracht Baunatal auf den ersten Heimsieg. Den dritten Anlauf unternimmt die Mannschaft von Trainer Mirko Jaissle heute ab 19 Uhr in der Rundsporthalle. Der Blick auf die Tabelle verheißt allerdings nichts Gutes. Während die Eintracht mit nur zwei Punkten auf dem drittletzten Platz rangiert, zählt der Gast aus Fürstenfeldbruck zu den Spitzenteams der Liga.

Aber Jaissle sagt nicht nur, dass er optimistisch ist, er begründet dies auch. Dem Baunataler Trainer hat imponiert, dass seine Mannschaft am vergangenen Wochenende in Halle einen Sieben-Tore-Rückstand noch in einen 29:27-Sieg umgewandelt hat. „Da hat man doch gesehen, dass die Mannschaft was kann, jetzt müssen wir an die guten letzten 20 Minuten von Halle anknüpfen“, sagt Jaissle.

Zudem hält Baunatals Trainer die Bayern nicht für eine Übermannschaft und verweist auf die Tordifferenz, die unterstreicht, dass der Tabellendritte seine Spiele alle äußerst knapp gewonnen hat.

Der wichtigste Grund für den Optimismus ist allerdings die Genesung von Phil Räbiger, den die Eintracht in den vergangenen Spielen sehr vermisst hat. Allerdings droht am Samstag der Ausfall von Paul Gbur, der an Hüftbeschwerden leidet. Sollte Gbur ausfallen, würde Räbiger dessen Position im rechten Rückraum übernehmen. Gestern aber hatte Jaissle die Hoffnung noch nicht aufgegeben, mit Räbiger u n d Gbur antreten zu können, zumal Gbur beim Sieg in Halle mit acht Treffern in bester Wurflaune war.

Das Videostudium des kommenden Gegners hat ergeben, dass Fürstenfeldbruck manchmal mit der unkonventionellen und extrem offensiven Abwehr-Taktik 1-5 operiert und sagt: „Wenn sich alle gut bewegen und alle Akteure ins Spiel einbezogen werden, muss es eigentlich Mittel gegen eine so offene Abwehr geben.“ Soll heißen, dass auch die Außen Christian Schade und Felix Geßner sowie Kreisläufer Finn Hujer gefordert sind.

Jaissle wäre also gar nicht so sehr überrascht, wenn es heute klappen würde mit dem ersten Heimsieg.

Von Gerd Brehm

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