Los geht es am Sonntag um 17 Uhr in der Schuhwallhalle

Die SG Nußloch kommt - Northeimer HC vor schwerem Heimspiel

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Viel Arbeit dürfte am Sonntag auf NHC-Torwart Fabian Ullrich (links) und seine Vorderleute zu kommen. Die SG Nußloch stellt eine der besten Offensivreihen der Liga.

Northeim – Wiedergutmachung ist angesagt bei den Handballern des Northeimer HC. Sonntag ab 17 Uhr muss der Drittligist zeigen, wie er die krachende 21:34-Niederlage vom vergangenen Wochenende bei der SG Leutershausen weggesteckt hat.

Nun kommt die SG Nußloch. Der Tabellenvierte reist mit starken vier Auswärtssiegen auf der Visitenkarte in die Schuhwallhalle. Das wird ein hartes Stück Arbeit für das Team um Kapitän Paul-Marten Seekamp.

„15 Minuten zum Vergessen.“ Schonungslos analysierte Trainer Carsten Barnkothe das Verhalten seines Teams in der ersten Halbzeit gegen Leutershausen. Zu wenig Druck im Angriff, falsche Entscheidungen vor der gegnerischen Abwehr und reihenweise Ballverluste der Schwarz-Gelben nutzte der Ex-Bundesligist schonungslos aus und erarbeitete sich einen 12:1-Vorsprung.

Erst dann bekam der NHC die eigene Nervosität in den Griff und zeigte, dass das kämpferische Herz des Teams trotz des hohen Rückstands lebte. Dennoch gelangen Seekamp (er feierte am Donnerstag seinen 27. Geburtstag), Tim Gerstmann und Efthymios Iliopoulos an diesem Abend kaum nennenswerte Aktionen vor dem gegnerischen Tor. Mehr als zwischenzeitliche Ergebniskosmetik kam nicht mehr heraus.

Für Northeim wird die Situation am 14. Spieltag langsam kritisch. Der letzte Sieg datiert von Ende September. Seitdem wurden wichtige Punkte gegen Mannschaften auf mutmaßlich identischem Niveau wie etwa Baunatal, Gelnhausen oder Oftersheim/Schwetzingen liegengelassen. Auf den sicheren zwölften Tabellenplatz hat man daher bereits vier Zähler Rückstand. Bevor es nächsten Samstag, 7. Dezember, zum ebenfalls abstiegsgefährdeten HC Elbflorenz II geht, stehen die Schwarz-Gelben unter Zugzwang. Dabei scheint ein Heimsieg gegen die südlich von Heidelberg beheimatete SG Nußloch am Sonntag alles andere als einfach.

Die Kraichgauer haben sich mittelfristig die 2. Liga zum Ziel gesetzt. Doch zwei knappe Niederlagen gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden und zu Hause gegen Eintracht Baunatal warfen die Planungen von Trainer Marc Nagel über den Haufen. Ohne Ex-Nationalspieler Christian Zeitz (Augenverletzung, Einsatz aktuell noch ungewiss) war die SG zuletzt anfälliger, wie Nagel nach der Heimniederlage gegen Baunatal berichtete. Doch das Nußlocher Spiel lebt auch durch den kräftigen Kreisläufer David Ganshorn, der die Baunataler Abwehr oft düpierte. Ganshorn dürfte den Northeimer Mittelblock stark beschäftigen, der mit Neuzugang Jakob Nowak zuletzt allerdings gut aufgestellt war. 

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