3. Liga: Weiter wie in Achterbahn?

GSV-Handballer am Samstag in Magdeburg – Gbur fällt bis Jahresende aus

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Zugepackt: Auf eine rustikale Magdeburger Mannschaft wie im Duell vor fünf Jahren, als der Baunataler Dominik Schwietzke (unten) von Matthias Musche geklammert wurde, richtet sich die Eintracht auch beim neuerlichen Aufeinadertreffen ein.

Baunatal. Baunatal. Der Saisonverlauf des GSV Eintracht Baunatal in der 3. Handball-Liga Ost mutet an wie eine Achterbahnfahrt.

Drei Niederlagen zum Auftakt folgten drei Siege. Und diesen nun bereits wieder zwei Niederlagen. Die dritte könnte am Samstag ab 19 Uhr in der Hermann-Gieseler-Sporthalle beim SC Magdeburg II folgen.

„Unser stetiges Auf und Ab hat natürlich stark mit unserer Verletzungsmisere zu tun“, befindet Mirco Jaissle. Der Trainer muss auch an der Elbe wieder improvisieren, weil die am vorigen Wochenende fehlenden Paul Gbur, Phil Räbiger, Marvin Gabriel und Christian Schade wohl auch diesmal ausfallen. Paul Gbur wird wegen eines Sehnenrisses in diesem Jahr wohl überhaupt kein Spiel mehr bestreiten können.

Besonders ärgerlich sind die Ausfälle für Jaissle, weil es seine Mannschaft zuletzt mit Gegnern ihrer Kragenweite zu tun hatte. „In annähernd kompletter Besetzung wären diese Partien anders ausgegangen“, trauert der Trainer einigen verlorenen Punkten nach.

In Magdeburg ist der GSV also wieder gezwungen, viel umzustellen und auszuprobieren. Im Mittelblock ist Niklas Plümacher weiter gesetzt. Neben ihm könnten Felix Rehberg, Florian Weiß oder eventuell Niklas Willrich stehen.

„Wir haben uns schon in angenehmeren Situationen befunden, zumal uns mit den wenigen Leuten auch im Training nur begrenzte Möglichkeiten bleiben“, sagt Jaissle. Daneben löst auch der Blick auf die Tabelle keinerlei Begeisterung aus, denn die Eintracht ist Fünzehnter und damit Vorletzter. Der Abstand zum siebten Platz beträgt freilich nur zwei Punkte. Und nur um drei Punkte liegen die Baunataler hinter Rang sechs zurück. Eben diesen belegt die zweite Mannschaft des SC Magdeburg. Nervös wird laut Jaissle beim GSV niemand. „Wir müssen aber zusehen, dass wir in unsere Aktionen, vor allem beim Abschluss, mehr Ruhe und Abgeklärtheit reinbekommen“, sagt er.

Gegen Magdeburg stellt sich Jaissle auf ein „rustikales, heimstarkes Team ein, das hohes Tempo geht“. Seine Eintracht solle gutes Rückzugsverhalten an den Tag legen. Und, besonders wichtig: „Wir dürfen uns nicht verstecken und müssen frech sein.“ Fotos: Fischer, Hedler

Von Wolfgang Bauscher

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