Los geht es wie gewohnt am Sonntag um 17 Uhr in der Schuhwallhalle

Zum Start ins neue Jahr empfängt der Northeimer HC den Nachwuchs aus Leipzig

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Die Zuschauer in der Schuhwallhalle wollen am Sonntag auch wieder jubeln. Leicht ist die Aufgabe für den NHC gegen Leipzig (Platz acht) aber keineswegs. Das Hinspiel ging mit 29:37 deutlich verloren. 

Northeim – Sechs Heimspiele haben die Drittliga-Handballer des Northeimer HC in dieser Saison noch vor sich - sechs Endspiele um den Klassenerhalt. Das erste im neuen Jahr steigt Sonntag ab 17 Uhr in der Schuhwallhalle. Dann geht der Kampf gegen den Abstieg gegen den Bundesliganachwuchs des SC DHFK Leipzig weiter.

Nur eine kurze Weihnachtspause gönnte Trainer Carsten Barnkothe seinen Spielern. Bereits am 2. Januar bat der Coach zum Training, um sein Team für die restlichen 13 Spiele fit zu machen. Der einzige südniedersächsische Vertreter im gehobenen Handball steht mit dem Rücken zur Wand. Die Bilanz: nur neun Punkte nach 17 Partien auf der Habenseite und mit 514 Gegentreffern zudem die Schießbude der Liga.

Daheim ist der Angriff das Aushängeschild der Schwarz-Gelben. Mit 247 Toren steht der NHC in dieser Statistik sogar auf Platz sieben. Aber in fremden Hallen gelingt einfach zu wenig. Das belegen die drei mageren Punkte gegen Kirchzell und Bad Neustadt.

Doch noch ist das Unternehmen Klassenerhalt keineswegs unmöglich oder gar bereits gescheitert. Mit einem vollen Kader soll der Bock den Leipziger Nachwuchs umgestoßen werden. Erstmalig kann Barnkothe auf seinen kompletten Kader zugreifen. Auch Jannes Meyer ist wieder voll im Training und verstärkt sein Team auf der linken Seite. „Wir müssen den Druck auf viele Schultern verteilen, Meyers Rückkehr macht uns im Angriff variabler“, sagt Barnkothe und hofft auf ein starkes Comeback seines Rückraumschützen. Über ein Jahr dauerte seine Auszeit nach einer schweren Augenverletzung und anschließenden Knieproblemen. Nun will Meyer gemeinsam mit Malte Wodarz für mehr Druck auf der linken Seite sorgen.

Efthymios Iliopoulos wird auf der rechten Seite voraussichtlich von Paul-Marten Seekamp unterstützt. Northeims Grieche kommt erst am Sonntagmorgen von der Nationalmannschaft zurück. Barnkothe: „Wir müssen schauen, wie er die vielen Spiele der vergangenen Tage verkraftet hat. Paul hat aber bereits öfter auf dieser Position gespielt, er wäre eine gute Alternative.“ Ebenfalls im Kader ist Marc Bode, der die Doppelbelastung in der 2. Mannschaft bisher gut wegsteckt. 

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