Zweiter Platz in der 3. Liga

Zwischenbilanz: Baunataler Handballer begeistern

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Viel Spaß: Felix Geßner erzielte in der bisherigen Saison 121 Treffer für Eintracht Baunatal und ist damit der beste Torjäger der Liga. 

Die Handballer des GSV Eintracht Baunatal haben sich vor der Spielzeit ein ambitioniertes Saisonziel gesetzt: Platz sechs in der 3. Liga Ost. Mit dem zweiten Platz nach 17 Partien haben die Großenritter die Erwartungen sogar noch übertroffen. Die Zwischenbilanz in Zahlen.

4 Siege in Folge legte der GSV zum Saisonstart hin. Das ist gleichzeitig die beste Baunataler Serie in dieser Spielzeit. Nur einmal kam es vor, dass die Nordhessen zwei Partien am Stück verloren.

5 Langzeitverletzte musste die Eintracht zuletzt ersetzen. Und obwohl Phil Räbiger, Sven Vogel, Patrick Ziebert, Niklas Plümacher und Magnus Rulff ausfielen, gelang es, den zweiten Platz zu verteidigen. Trainer Florian Ochmann hofft auf die Rückkehr des Quintetts – möglichst bereits nach der Weihnachtspause.

11 Tore mehr als der Gegner warfen die Baunataler beim 33:22-Heimsieg über Coburg am 8. September. Es war der bisher klarste Erfolg der Eintracht, die sonst mit maximal sechs Toren Vorsprung gewann.

20 Jahre alt ist Dimitri Ignatow. Schon in der Jugend spielte er für die Eintracht. Und plötzlich war er wieder da. Wegen der großen Personalnot fragten die Baunataler bei Kooperationspartner MT Melsungen nach, und dieser sagte zu. Somit half der auch schon in der Bundesliga eingesetzte Rechtsaußen in den beiden letzten Partien des GSV aus und trug acht Treffer zu den Siegen bei.

23 Punkte holten die Großenritter in den bisherigen 17 Partien. Eine starke Ausbeute. Zum Vergleich: In der gesamten vergangenen Serie fuhren sie 29 Zähler ein.

24,56 Jahre ist der Altersdurchschnitt bei der Eintracht. Es stimmt einfach die Mischung im Kader. Neben den Leistungsträgern im besten Handballalter wie Marvin Gabriel, Felix Geßner, Sven Vogel, Paul Gbur und Phil Räbiger gibt es viele junge Talente.

31 Tore warfen die Baunataler jeweils bei den Überraschungssiegen in Nußloch und Leutershausen. Bei Titelkandidat Nußloch gewannen sie 31:25, im Verfolgerduell in Leutershausen trotz großen Personalsorgen 31:29.

33 ist die Rückennummer von Fynn Reinhardt. Das 19-jährige Talent kam vom Landesligisten TV Hersfeld. Schnell wurde er vom Mann für die Zukunft zum Mann für die Gegenwart. Reinhardt nutzte seine Chance in der Vorbereitung, wurde in der Liga dann ins kalte Wasser geworfen und überzeugte im Mittelblock vorbehaltlos. Inzwischen tritt er auch immer öfter als Torschütze in Erscheinung.

48 Monate war Florian Ochmann von der Eintracht weg – genau vier Jahre. Vor der Saison kehrte der frühere Kapitän zurück – jetzt als Trainer. Der 36-Jährige ist einer der Gründe für den Aufschwung. In der Vorbereitung legte er großen Wert auf die Abwehrarbeit – sie ist jetzt das Prunkstück. Außerdem zeichnet er sich durch eine gute Ansprache ans Team aus und stellt es gut auf die Gegner ein.

121 Tore erzielte Felix Geßner. Der Linksaußen ist nicht nur der beste Baunataler Torschütze, sondern führt auch die Torjägerliste der 3. Liga Ost an. Und das mit neun Toren Vorsprung auf Coburgs Andreas Wolf.

276 Kilometer betrug die weiteste Anfahrt der Eintracht zu einem Auswärtsspiel. Sie lohnte sich, denn die Rückreise von der SG Nußloch nahe Heidelberg trat der GSV als Sieger an.

625 Zuschauer unterstützten die Großenritter am 22. Dezember beim Heimsieg gegen die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen. Es war die bisher mit Abstand größte Kulisse in dieser Runde.

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