Auch Torhüter Maier hat verlängert

Trainer Cojocar bleibt SV Germania Fritzlar treu

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Er gibt die Richtung vor: A-Lizenz-Inhaber Lucky Cojocar bleibt Trainer der Handballerinnen des SV Germania Fritzlar.

Fritzlar. Jetzt haben sie Planungssicherheit: Lucky Cojocar wird auch in der kommenden Saison Handball-Trainer des SV Germania Fritzlar sein.

„Lucky ist eine Respektsperson mit unheimlichen fachlichen Hintergrund. Die Mannschaft vertraut ihm blind“, erklärt Steffen Schmude, der Sportliche Leiter des Drittligisten.

Cojocar ist seit elf Monaten in der Domstadt tätig und hatte die Nachfolge von Viktoria Marquardt angetreten. Zuvor trainierte der A-Lizenz-Inhaber unter anderem die HSG Sulzbach/Leidersbach in der 1. Liga (2007/08), die HSG Bensheim/Auerbach in der 2. Liga (2008 bis 2010) sowie die HSG Kleenheim (2011 bis 2017), die er 2016 in die 2. Liga führte und dort sportlich hielt, ehe der freiwillige Rückzug des Teams aus wirtschaftlichen Gründen erfolgte.

„In Fritzlar gefällt mir die familiäre Atmosphäre und die Mannschaft zieht super mit. Wir wollen Solingen weiter unter Druck setzen“, betont der 48-Jährige, dem es als Einzigem gelungen ist, Spitzenreiter und Top-Favorit HSV Solingen-Gräfrath zu besiegen (27:25 am 2. Spieltag). Ungleich mehr wurmen den Diplom-Sportlehrer die unnötigen Punktverluste bei Borussia Dortmund II (25:28), Bayer Leverkusen II (26:27) und gegen TVE Netphen (21:21).

Nach fünf Siegen in Serie zeigt die Formkurve indes klar nach oben. Auch, weil der Kader an Tiefe gewonnen hat. Als etwa beim jüngsten 27:22 gegen den VfL Oldenburg II Regisseurin Esther Meyfarth an die kurze Leine gelegt wurde, behielten die anderen Rückraumkräfte die Ruhe. „Noch vor einem Jahr wären wir da gnadenlos untergegangen“, glaubt Schmude. Und lobt etwa die technisch versierte Xenia Ahrend, die sich als Allzweckwaffe etabliert hat und mit 34 Toren in der Hinrunde treffsicherer war als alle Halblinken zusammen (Janina Dreyer 12, Maria Kiwa 10, Vilte Duknauskaite 9).

Hat verlängert: Torfrau Vanessa Maier.

Ebenso ihr Spiel auf ein höheres Niveau gebracht hat neben den aufstrebenden Talenten Luisa Krüger und Nele Bittdorf auch Lea Gürbig, die mit Vanessa Maier ein Top-Gespann im Tor bildet. Maier ist nun die Erste, die ihren Vertrag in der Domstadt verlängert hat. „Das ist ein gutes Zeichen. Wir wollen das Gros des Teams zusammenhalten“, betont Schmude. Für die kommende Runde plant Fritzlar mit einem 14er-Kader, der weitgehend bis Mitte/Ende Januar stehen soll. Zudem ist es aus Schmudes Sicht eminent wichtig, dass die zweite Mannschaft in der Oberliga bleibt.

Trainingslager in Fritzlar

Nach einer Pause bereitet sich das Cojocar-Team ab dem 11. Januar mit einem Trainingslager in Fritzlar auf die kommenden Aufgaben ab dem 26. Januar beim BV Garrel vor. Das war so nicht geplant. Die Germania-Verantwortlichen wollten ihren Fans ein kleines Turnier am 12. Januar mit den Drittligisten HSG Kleenheim, FSV Mainz II und Thüringer HC II bieten. Das hat der DHB mit Hinweis auf die parallele Männer-WM in Deutschland und Dänemark untersagt. 

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