3. Liga Ost: Spitzenreiter SG 09 Kirchhof erwartet am Samstag um 18 Uhr Halle

Auswärtspleite ist abgehakt

Ihre Zweikampfstärke ist gefordert: Kirchhofs Rafhaela Priolli (rechts, hier im Zweikampf mit Leipzigs Lisa Loehnig) trifft am Samstag auf Halle. Foto: Kasiewicz

Kirchhof. Spieltag eins nach der unerwarteten Niederlage gegen den HC Salzland. Drittliga-Spitzenreiter SG 09 Kirchhof erwartet am Samstag die Handballerinnen der HSG Union 92 Halle (18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen). Dann soll wieder eine Serie gestartet werden. Denn es folgen zwei weitere Heimspiele mit machbaren Aufgaben (Bad Salzuflen und Hahlen).

Es ist zudem der erste Doppeleinsatz für Trainer Markus Berchten, der am Sonntag die Zweitligahandballer von Eintracht Baunatal gegen Leipzig coacht. Das Hinspiel gegen Halle gewann Kirchhof 27:19. Ausschlaggebend für den klaren Erfolg war die starke Abwehrleistung um Marieke Blase und Raphaela Priolli. Die wird auch diesmal gefordert sein, vor allem gegen die starke Halblinke Sina-Christine Speckmann (89 Tore).

Vor allem aber darf die SG nicht wieder so behäbig in die Partie gehen wie noch am Wochenende gegen Salzland. „Wir haben das im Training aufgearbeitet. Es war ein Warnschuss für uns“, sagt Berchten. In der Abwehr gilt es also anzusetzen, um dann den Gegner mit Kontern zu demoralisieren. Vor allem aber darf sich die Kirchhofer Mannschaft nicht zu sehr von der Tabelle blenden lassen. „Vielleicht haben wir in der vergangenen Woche zu sehr auf die Tabelle geschaut und gedacht, das Spiel in Salzland wird ein Selbstläufer“, so Berchten. Im Training hat der Übungsleiter auch nicht viel anders gemacht. „Wir gehen mit unserer normalen Vorbereitung in das Spiel“, so Berchten.

Die Stärken der Ostwestfalen, die derzeit auf dem neunten Tabellenplatz stehen, sind auf den beiden Halbpositionen und bei der Kreisläuferin zu finden. Edda Sommer sorgt am Kreis für mächtig Dampf, stellt gut die Sperren und geht in die Lücken.

Halle in schlechter Form

Allerdings baut Halle auch gern mal eine Schwächephase ein. „Bei ihnen fehlt oft die Kraft für 60 Minuten“, so Berchten, der aber auch sagt: „Auf der anderen Seite gibt sich die Mannschaft nie auf. Sie haben schon einige Spiele in den letzten Minuten gedreht.“ Immerhin spricht der Trend auch leicht für Kirchhof: Denn die letzten drei Saisonspiele verloren die Ostwestfalen. (dts)

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