Turnier in Fritzlar

Handball: BVB Dortmund beim Domstadt-Cup in Fritzlar nicht zu stoppen

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Durchgetankt: Fritzlars Außen Bibiana Huck (links) lässt Dortmunds Johanna Stockschläder stehen. 

Fritzlar. Der Domstadt-Cup entwickelt sich zum Lieblingsturnier der Bundesliga-Handballerinnen des BVB Dortmund. Die Nordrhein-Westfälinnen gewannen das Turnier zum dritten Mal in Folge.

Mit 20:18 (10:8) setzte sich das Team von Trainer Norman Rentsch in der Neuauflage des Finales von 2017 gegen die HSG Bad Wildungen Vipers durch. 

Finale

Dafür musste der BVB allerdings viel Widerstand brechen. Nach dem 3:3 (11.) sorgten Annika Ingenpaß und Anouk Nieuwenweg für eine 5:3-Führung (13.) der Vipers, bevor Dortmund besser ins Spiel fand und sich bis zur Pause einen 10:8-Vorsprung erspielte. „Unsere Abwehrreihe stand sehr gut und wir haben wenig Fehler gemacht und diszipliniert gespielt“, sagte BVB-Coach Norman Rentsch. Vor allem mit Dortmunds Torfrau Clara Woltering, die in der ersten Hälfte allein neun Bälle parierte, hatte das Team von Trainerin Tessa Bremmer Probleme.

Nur ganz schwer zu stoppen: Rückraumspielerin Anouk Nieuwenweg (am Ball) von der HSG Bad Wildungen, die hier von Beyeröhdes Hannah Kamp bearbeitet wird. 

Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Rentsch-Sieben dank der Distanzwürfe von Nadja Mansson und einer starken 6:0-Deckung auf 18:14 (34.) ab, eher Wildungen eine furiose Aufholjagd startete und beim 17:19 (37.) durch Romy Bachmann-Morf wieder dran war. Dann aber leitete ein Fehlpass von Vipers-Torfrau Manuela Brütsch die Entscheidung ein. Caroline Müller traf zum 20:17, Bachmann-Morf konnte nur noch verkürzen. „Wir waren im Angriff zu zaghaft und haben zu viele Bälle verworfen“, sagte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer: „Insgesamt haben wir aber ein gutes Turnier gespielt und uns von Spiel zu Spiel gesteigert.“

Spiel um Platz 3

Zweitligist FSV Mainz sorgte im „kleinen Finale“ für eine echte Überraschung und bezwang Bundesligist HSG Bensheim/Auerbach mit 19:17 (10:4). Vor allem in der ersten Hälfte bot das Team von Trainer Thomas Zeitz eine starke Leistung, wobei Torhüterin Kristin Schäfer herausragte und ein ums andere Mal gegen den HSG-Angriff um die Ex-Wildungerin Sarah van Gulik und Linkshänderin Julia Maidhof parierte. So erspielte sich der FSV, bei dem Simona Cipaian klug Regie führte, zur Pause eine 10:4-Führung.

Nach der Pause kam der Bundesligist besser ins Spiel. Nach einem Doppelschlag von Maidhof war die Sieben von Trainerin Heike Ahlgrimm wieder dran. Die Entscheidung besorgten zwei Ex-Wildungerinnen. Erst behielt Cipaian vom Punkt die Nerven, dann machte Rechtsaußen Hanne von Rossum per Tempogegenstoß beim 19:16 (40.) alles klar.

Turnierverlauf

Sieglos beendete Lintfort das Turnier. Dabei lag der TuS im Spiel um Platz sieben lange vorne (4:7, 12.), bevor der neuformierte Bundesliga-Absteiger HC Rödertal aufdrehte. So wusste vor allem Linksaußen Rabea Pollakowski mit fünf Treffern zu gefallen. Beim 15:15 (30.) hatte der HC die Partie gedreht und dabei auch der Roten Karte gegen Neuzugang Brigitta Ivanauskaite getrotzt. Lisa Löhnig machte mit dem Tor zum 22:19-Endstand alles klar.

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