Letztes Saisonspiel am 1. Mai

Erster Neuzugang: SV Germania Fritzlar holt Kathleen Nepolsky

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Geht nach Fritzlar: Außen Kathleen Nepolsky, hier noch im Böddiger-Trikot. 

Erster Neuzugang für den SV Germania Fritzlar: Der Handball-Drittligist hat vor dem letzten Auswärtsspiel beim VfL Oldenburg II  Kathleen Nepolsky verpflichtet.

„Kathleen wird uns mit ihrer Erfahrung helfen und ist als Back-up für Bibiana Huck auf Rechtsaußen eingeplant“, sagt der Sportliche Leiter Steffen Schmude. Nepolsky kann auch auf links spielen, wo die Germania weiter auf das Duo Lena Dietrich/Anna Holeczy baut. 

Der Neuzugang kommt von Oberligist Eintracht Böddiger, wo ihr bis zu einem Kreuzbandriss 38 Treffer gelangen. Von 2009 bis 2017 ging die Außen für den HC Rödertal bis zur 1. Liga auf Torejagd und trainierte in dieser Saison bereits regelmäßig in der Domstadt mit. Die 32-Jährige wurde vergangene Woche in Leipzig operiert und plant, beim SVG ab Oktober voll anzugreifen.

Als zweite Neue wird Spielmacherin Jana Hoppe aus der Reserve eine Chance im Drittliga-Kader erhalten. Als dritter Abgang wurde jetzt nach Vilte Duknauskaite und Lorena Lorenz (beide Karriereende) Nele Bittdorf verabschiedet. Die Zukunft des Talentes ist aus privaten Gründen offen. Somit trägt dieses Trio am 1. Mai (16 Uhr) in Oldenburg (vorerst) zum letzten Mal das SVG-Trikot.

Zweiter Platz und beste Abwehr als Ziele

Klares Ziel, nachdem zwar die Lizenz für die 2. Liga beantragt wurde, aber die Meisterschaft an den HSV Solingen-Gräfrath vergeben ist: den zweiten Platz festigen und damit die Runde mit so wenigen Gegenpunkten wie nie als Drittligist zu beenden. Aktuell sind es 32:10. Selbst bei dem Titelgewinn 2015/2016 waren es lediglich 28:12.

„Wir sind nicht auf Klassenfahrt in Oldenburg. Ich erwarte wieder eine starke Leistung wie zuletzt beim 32:27 gegen Leverkusen“, betont Trainer Lucky Cojocar. Erneut hat der Handball-Lehrer bis auf Melina Horn (Kniebeschwerden) alle Spielerinnen zur Verfügung. 

Beim Tabellenachten warnt er besonders vor Kreisläuferin Maron Schepers, die gute Sperren stellt, und den schnellen Außen Kim Sanders sowie Lina Genz. Denn Fritzlar hat noch ein zweites Ziel: die beste Abwehr zu stellen. Noch hat Leverkusen (496) knapp die Nase vorn vor der Germania (499.).

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