Cojocar-Team mit bester Abwehr

SV Germania Fritzlar ist zu Hause seit 17 Spielen unbesiegt

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Hinein ins Vergnügen: Maria Kiwa hat beim SV Germania Fritzlar unter Trainer Lucky Cojocar eine gute Entwicklung genommen. 

Mit 34:10-Punkten haben die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar statistisch gesehen ihre stärkste Runde überhaupt gespielt. Selbst beim Titelgewinn 2015/2016 waren es 28:12. 

Hier weitere Zahlen, die die abgelaufene Runde in der West-Staffel prägten:

7 Siege in Serie gelangen der Germania zwischen dem 11. November (31:27 gegen HSG Blomberg-Lippe II) und 26. Januar (25:24 bei BV Garrel). Ausgerechnet danach folgte der entscheidende Negativlauf mit 1:5-Punkten in Serie (siehe Zahl 15).

10 von 11 Heimspielen gewann der SVG. Lediglich Meister HSV Solingen-Gräftrath holte einen glücklichen Punkt in der Sporthalle der König-Heinrich-Schule. Saisonübergreifend ist Fritzlar sogar 17 Partien in eigener Halle ungeschlagen. Zwei Punkte entführte zuletzt die SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim am 26. November 2017 (20:22) – als Viktoria Marquardt noch Trainerin war.

11 Zeitstrafen in 21 Partien kassierte Janina Dreyer. Das sind für die Defensivspezialistin die sechstmeisten in der Liga. Mit 14 führt Kölns Maria Kottmann. Intern folgen Hannah Puntschuh (8), Luisa Krüger und Esther Meyfarth (beide 7).

15 Tage im Februar kosteten dem Cojocar-Team die Meisterschaft. Erst das 20:20 im Spitzenspiel gegen den HSV Solingen-Gräfrath nach 18:14-Führung und dann die folgenden Niederlagen beim TV Oyten (25:28) und gegen Borussia Dortmund II (25:28 nach 21:17), dem Fritzlar auch schon im Hinspiel mit dem identischen Resultat unterlegen war.

148 Treffer reichten Oytens Jana Kokot, um souverän Torschützenkönigin zu werden. Beste Fritzlarerin ist Siebenmeterspezialistin Bibiana Huck als Siebte (106/36) vor Regisseurin Esther Meyfarth (86/17), Xenia Ahrend (74/12), Melina Horn (62), Lena Dietrich (50), Maria Kiwa (48/4) und Vilte Duknauskaite (41).

520 Tore kassierte Fritzlar lediglich. Das ist der Top-Wert in der West-Staffel vor Bayer Leverkusen II (523). Noch besser unter 48 Drittligisten standen nur der HC Leipzig (467), SC Markranstädt (502) und SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim (511) da, die allesamt in der Süd-Staffel spielten – für die ursprünglich auch die Domstädterinnen eingeteilt waren.

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